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Schnittstelle zwischen Bundeswehr und Landkreis

Seit zehn Jahren gibt es die Kreisverbindungskommandos (KVK) der Bundeswehr. Sie sind eine wichtige Schnittstelle zwischen Truppe und zivilen Akteuren.

Gute Zusammenarbeit: (v.l.) Kreisfeuerwehrinspekteur Christoph Bach, Oberstleutnant der Reserve Horst Werner und Landrat Heinz-Peter ThielEine Selbstverständlichkeit ist die Zivil-Militärische Zusammenarbeit seit langem im Katastrophenschutz, bei Naturkatastrophen oder schweren Unfällen. Das KVK Vulkaneifel ist in erster Linie Beratungspartner für die zivilen Stellen, insbesondere der Kreisverwaltung. Dabei stellt es das Bindeglied zwischen der Bundeswehr und den zivilen Akteuren im Katastrophenschutz dar. Die Bundeswehr zeigt durch die KVKs Präsenz in der Fläche und pflegt den Kontakt zu Hilfsorganisationen und Rettungsdiensten.

Das KVK ist hauptsächlich beratend tätig. Sobald die zivile Seite erkennt, dass die Kapazitäten zur Gefahrenabwehr nicht mehr ausreichen, kann sie die Bundeswehr um Amtshilfe bitten. Die Anforderungen werden an das Landeskommando Rheinland-Pfalz in Mainz weitergeleitet, das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin entscheidet über den Hilfeleistungsantrag.Die Einsatzleistung liegt grundsätzlich auf der zivilen Seite. Die Bundeswehr unterstützt mit Material und Man-Power („Helfende Hände“).

Die KVKs setzen sich zu 100 Prozent aus freiwilligen Reservisten zusammen. Das heißt, jeder, der Interesse an einer Tätigkeit im Bereich der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit hat, kann sich melden, um einem solchen Kommando zugeordnet zu werden. Zurzeit kann das KVK Vulkaneifel noch freie Stellen vom Dienstgrad Feldwebel bis hin zum Oberstleutnant anbieten. Interessenten wenden sich an den Leiter des KVK der Bundeswehr für den Landkreis Vulkaneifel. Diese Funktion nimmt bereits seit dem 01.01.2007 der in Gerolstein lebende Oberstleutnant der Reserve Horst Werner wahr.