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Integration 2

Migrations- und Flüchtlingsarbeit im Landkreis Vulkaneifel


Kreisweite Verbände und Organisationen trafen sich am 29.01.2015 in der Kreisverwaltung Vulkaneifel zum 1. Runden Tisch zum Thema "Flüchtlinge"

Seit 2013 ist die Zahl der Flüchtlinge enorm gestiegen. Rheinland-Pfalz hat im Jahr 2014 ca. 12.000 Flüchtlinge aufgenommen, erste Schätzungen gehen für 2015 von 15.000 Flüchtlingen aus. Nach der derzeitigen Quote werden dem Landkreis Vulkaneifel 1,5 %, also ca. 225 Personen zugewiesen. Dies bedeutet, dass der Landkreis Vulkaneifel im Jahr 2015 einschließlich der sog. Folgeantragsteller von einem Zuzug von geschätzten 200 oder mehr Personen ausgehen muss.
1. Runder Tisch zum Thema Flüchtlinge
Dieser Verantwortung, Flüchtlingen schnellstmöglich geeigneten Wohnraum sowie entsprechende Hilfestellungen zu geben, ist sich der Landkreis Vulkaneifel bewusst. Daher hatte die Kreisverwaltung im Januar 2015 zu einem nicht öffentlichen Austausch eingeladen.

Neben der Verwaltung waren Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche, Unterstützungs- und Hilfsorganisationen wie Caritasverband, Forum Eine Welt, Katholische Erwachsenenbildung, Deutsches Rotes Kreuz, Agentur für Arbeit sowie die Beauftragte für Migration vertreten. Moderiert wurde dieser Austausch vom 1. Kreisbeigeordneten Alois Manstein. Ebenfalls anwesend waren Dieter Demoulin, 2. Kreisbeigeordneter und Christoph Bröhl, 3. Kreisbeigeordneter.

Ziel dieses Austauschs war, die Aktiven in der Flüchtlingsarbeit an einem Tisch zusammenzubringen und einen Überblick zu erhalten, welche Angebote (Sprach- und Integrationskurse, Unterbringungsmöglichkeiten, etc.) und Aktivitäten im Landkreis Vulkaneifel bereits bestehen. Aber auch die Bedürfnisse, Engpässe und mögliche Anpassungen in der sozialen Betreuung von Flüchtlingen sollten in diesem offenen Austausch angesprochen werden.

Der Austausch zeigte, dass es allen Anwesenden ein großes Anliegen ist, sich besser zu vernetzen, damit Flüchtlinge die Hilfe und Unterstützung erfahren, die sie benötigen und schnellstmöglich in die Gesellschaft integriert werden.

In Zukunft wird es weitere Treffen und Gespräche geben, in die auch Personen und Organisationen eingebunden werden können, die beim ersten Austausch noch nicht dabei waren.