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Geflügelpest

 

Die Geflügelpest ist eine Tierseuche. Sie ist eine Viruskrankheit, ausgelöst durch ein Influenzavirus, das Wildvögel, Ziervögel und Geflügel in Tierhaltung befällt. Das gegenwärtig zirkulierende H5N8-Virus findet sich in den Sekreten (Speichel, Tränenflüssigkeit) der Vögel. Infizierte Vögel scheiden das aviäre Influenzavirus zumeist mit dem Kot aus. Bei Legetieren können auch die Eier Virus enthalten.

Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Vulkaneifel hatte präventiv eine Stallpflicht für Hausgeflügel angeordnet, die nach dem 31. März 2017 nicht verlängert wurde und daher beendet ist.

Um die Übertragung der Vogelgrippe zu verhindern, sollten jedoch Hygienemaßnahmen zur Biosicherheit eingehalten werden. Empfehlungen hierzu finden Sie am Ende des Textes zum Download.

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, stellt in seiner „Risikoeinschätzung zum Auftreten von HPAIV H5N8 in Deutschland“ mit Stand vom 09.11.2016 fest: „Bisher sind keine Fälle von HPAIV H5N8 Infektionen beim Menschen gemeldet. Verlässliche Aussagen zur Virulenz des Erregers für den Menschen sind derzeit noch nicht möglich, da sich das Virus verändert haben könnte.“ Informationen zu Tierseuchenlage finden Sie auf der Internetseite des (FLI) - siehe unten.

Auch wenn nach jetzigem Erkenntnisstand eine Übertragung des H5N8-Virus auf den Menschen bis dato nicht nachgewiesen wurde, ist gemäß der Empfehlung des FLI  der direkte Kontakt von Personen und Haustieren zu toten oder kranken Wildvögeln zu vermeiden.

Verendete oder kranke Wildvögel sind an die Polizei oder die zuständige Veterinärbehörde der Kreisverwaltung (06592/933304) zu melden.

Stand: 31.03.2017


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