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A.R.T. leistet Hilfe für Opfer des Unwetters

Hilfsaktionen vor Ort und kostenlose Anlieferung

Während in vielen Ortschaften noch der Ausnahmezustand gilt, beginnen andernorts bereits die Aufräumarbeiten. Dabei fallen auch große Mengen an Sperrabfall an. Damit die Opfer des Unwetters diesen problemlos entsorgen können, bietet der A.R.T. den Betroffenen ab sofort bis Ende des Monats die Möglichkeit, Sperrabfall bis 10m³ kostenlos an allen Standorten des A.R.T. anzuliefern. Auch Problemabfälle und Elektroaltgeräte werden dort angenommen. Weitere Hilfsaktionen sind in Vorbereitung.

Sperrabfall kostenlos entsorgen
Vielerorts sind ganze Häuser und mit ihnen auch zahlreiche Einrichtungsgegenstände durch die Wassermassen zerstört worden. Der A.R.T. bietet allen Betroffenen kostenlose Entsorgungsmöglichkeiten. „Wer jetzt Sperrabfall entsorgen muss, kann bis Ende des Monats 10m³ kostenfrei an unseren Standorten anliefern.“ erläutert Kirsten Kielholtz, Pressesprecherin des A.R.T. „Dieses Angebot ist eine Hilfe für die Geschädigten. Wir appellieren an alle anderen, diese Sonderregelung nicht für die normale Sperrabfallentsorgung nutzen zu wollen.“
Darüber hinaus plant der A.R.T. Hilfsaktionen vor Ort in den besonders betroffenen Ortschaften. Diese werden derzeit mit den Krisenstäben der Kreise sowie den betroffenen Ortsgemeinden abgestimmt. Angedacht ist es, am kommenden Samstag an zentralen Punkten mit allen verfügbaren Fahrzeugkapazitäten des Verbandes sowie der Nachunternehmer Remondis und Becker vorsortierten Sperrabfall getrennt nach Möbeln, Elektrogeräten und Problemabfällen abzuholen. Nähere Informationen hierzu folgen.

Problemabfall und Elektroaltgeräte vom Sperrabfall trennen Neben Sperrabfall werden in den Häusern auch Problemabfälle von den Fluten weggespült. Daher hat der A.R.T. die Annahmezeiten für Problemabfälle wie Farben, Lacke, Öle, Batterien, Leuchtmittel u.ä. deutlich erweitert. Diese Abfälle werden bis Ende Juli an allen Standorten durchgehend entgegengenommen. Gerade bei diesen Abfällen ist es wichtig, dass sie getrennt vom übrigen Sperrabfall entsorgt werden, da von ihnen eine elementare Gefährdung der Umwelt ausgeht. Damit dies möglich ist, fallen alle Abholtermine für Problemabfall in den Gemeinden bis einschließlich 31.7. aus.

Kühlschränke, Gefriertruhen und andere Elektrogeräte, die durch das Unwetter unbrauchbar wurden, können ebenfalls in den Entsorgungszentren kostenlos angeliefert werden. Wichtig ist auch hier, dass sie vom restlichen Sperrabfall getrennt angeliefert werden.

Die Entsorgungs- und Verwertungszentren des A.R.T. in Walsdorf, Rittersdorf, Sehlem und Mertesdorf sowie der Wertstoffhof in Trier sind montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr geöffnet.

Treibgut – erst anrufen, dann anliefern
Schwemmgut ist hinsichtlich der Entsorgung besonders problematisch. Selbst wenn es sich beispielsweise nur um abgebrochene Äste und andere Grünabfälle handelt, gelten diese als kontaminiert und müssen wie Restabfall entsorgt werden. Daneben können Holzzäune, Schaukeln, Plastikbänke und ähnliches als Schwemmgut anfallen. Der A.R.T. bittet alle Kundinnen und Kunden vor der Anlieferung etwaige Entsorgungsmöglichkeiten mit ihrer Ortsgemeinde zu klären. Die Mitarbeiter des A.R.T. stehen am Service-Telefon stehen unter 0651-9491 414 oder per E-Mail an info@art-trier.de ebenfalls beratend zur Verfügung und informieren über etwaige Gebühren für die Anlieferung dieser Abfälle. Aufgrund der stark gestiegenen Anruferzahlen kann es am Service-Telefon derzeit zu längeren Wartezeiten kommen.

Nicht geleerte Tonnen
Auch die Müllabfuhr ist durch die Unwetter betroffen. Vielerorts machen die Schäden das Befahren von einzelnen Gemeinden unmöglich. Das gilt auch für die Sammlung von Papier, gelber Säcke oder gebuchte Sperrabfalltermine.
„Wir versuchen, möglichst viele der vorgesehenen Abfuhrtermine einzuhalten. Oftmals sind jedoch die Zufahrtswege bereits weit vor den Ortschaften durch überflutete Straßen oder Erdrutsche blockiert.“ erklärt Pressesprecherin Kirsten Kielholtz. Welche Ortschaften von Einschränkungen bei der Müllabfuhr betroffen sind, lässt sich oftmals erst sagen, wenn die Fahrzeuge vor Ort sind. Der A.R.T. und seine Vertragspartner versuchen im gesamten Verbandsgebiet so viele Ortschaften wie möglich anzufahren. Altpapier und Gelbe Säcke können jederzeit an den A.R.T. Standorten kostenfrei angeliefert werden. Für den Restabfall empfiehlt der Zweckverband die Nutzung von amtlichen Abfallsäcken bis zum nächsten Leerungstermin.

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