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Abfallbehälterverteilung ist gestartet

Alle Haushalte erhalten ein Starterset für die Biotüte
Ab dem 01.01.2020 bietet der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) den Bürgern mit der Biotüte die Möglichkeit, ihre Speisereste und Küchenabfälle über ein Bringsystem in zentral gelegenen Sammelcontainern zu entsorgen. Jedem Haus wird in diesen Wochen – gemeinsam mit dem neuen Behälter für Restabfall - ein Sammeleimer und passende Papiertüten, die das Sammeln und Transportieren der Küchenabfälle erleichtern sollen, zur Verfügung gestellt.

Biotüte mit Sammeleimer, Quelle: A.R.T.
Biotüte mit Sammeleimer, Quelle: A.R.T.


Die gesetzlichen Vorgaben
Der Gesetzgeber gibt vor, dass im privaten Haushalt anfallende Bioabfälle grundsätzlich getrennt vom Hausmüll erfasst werden müssen. Bisher wurde dies im Landkreis Vulkaneifel in 43 % aller Haushalte mit Hilfe einer Biotonne umgesetzt.
„Die Alternative „Biotüte“, erklärt Max Monzel, Verbandsdirektor des A.R.T. „ist ein wichtiges Element im Biomassekonzept des A.R.T.“. Üblicherweise werden in Deutschland Bioabfälle über eine zusätzliche Abfalltonne erfasst. Im Verbandsgebiet des A.R.T. erfolgt die Sammlung bereits seit dem 01.01.2018 mit Hilfe der Biotüte. So können Küchenabfälle in einer Biogasanlage zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt und anschließend als Dünger auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht werden.
Gartenabfälle können durch die getrennte Sammlung auf 80 Grüngutsammelstellen im Verbandsgebiet des A.R.T. zu hochwertigem Kompost verarbeitet werden und dienen zu-dem vor Ort als Bodenverbesserer in der Landwirtschaft.
Freiwillig und doch von großer Bedeutung
„Die Nutzung der Biotüte ist freiwillig und hat vielerorts Vor-teile. Küchen- und Speisereste die mit der Biotüte erfasst werden, sind besonders gut für eine hochwertige Vergärung geeignet. Zudem verbleiben große Mengen an Grünabfällen, bei getrennter Erfassung über die Grüngutsammelstellen, in der Region. Dort werden sie zerkleinert und ohne weite Transportwege direkt vor Ort landwirtschaftlich verwertet,“ fasst Abteilungsleiter Tobias Elsen das System, das ein Baustein zur Optimierung der Bioabfallverwertung des A.R.T. ist, zusammen.
Was ist die Biotüte?
Die Biotüte ist eine kostenlos erhältliche Abfalltüte für das Sammeln und Transportieren von Nahrungs- und Küchenabfällen, dem sogenannten Biogut.
Die Biotüte wird aus 100 % Recyclingpapier hergestellt und ist vollständig kompostierbar. Grüngut wie Rasenschnitt und Äste werden darin nicht entsorgt, da sie nur bei getrennter Erfassung zu hochwertigem Kompost verarbeitet werden können.
Wo bekomme ich die Biotüte und mein Starterset?
Die Biotüten sind an allen A.R.T.-Standorten sowie bei den Kreis- und Verbandsgemeindeverwaltungen erhältlich. Auch viele Ausgabestellen für Gelbe Säcke haben die Biotüten vorrätig. Alternativ können auch handelsübliche Papiertüten für Bioabfall verwendet werden. Jeder Haushalt erhält – gemeinsam mit dem neuen Restabfallbehälter - noch in diesem Jahr kostenlos einen Sammeleimer sowie erste Biotüten. Das „Biotüten-Starterset“ wird außerdem bei den Kreis- und Verbandsgemeindeverwaltungen sowie an allen A.R.T.-Standorten ausgegeben.
Wo kann ich die Biotüte abgeben?
Die Biotüten können in den Sammelcontainern für Biogut entsorgt werden. Diese finden Sie an zahlreichen Wertstoffinseln direkt neben den Altglascontainern. Eine aktuelle Übersicht finden Sie jederzeit auf www.art-trier.de/biogutsammelstellen. Sollte in Ihrer Gemeinde noch kein Container aufgestellt worden sein, kann der zuständige Ortsvorsteher jederzeit beim Zweckverband kostenfrei einen oder mehrere Container bestellen.
Was darf in die Biotüte rein:
• Obst- und Gemüsereste
• Speiseabfälle
• verdorbene Lebensmittel (unverpackt)
• Brot- und Gebäckreste
• Kaffeefilter und Teebeutel
• Eierschalen
…und was nicht:
• Gras-, Baum- und Heckenschnitt
• Kehricht
• Restabfall

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