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Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union (Brexit)

Informationen Ausländerrecht
Das Vereinigte Königreich wird voraussichtlich am 29.03.2019 um Mitternacht die Europäische Union verlassen (sogenannter Brexit).
Noch ist allerdings nicht bekannt, unter welchen Bedingungen der Austritt des Vereinigten Königreichs erfolgen wird.

In jedem Fall werden britische Staatsangehörige zukünftig für ihren Aufenthalt im Bundesgebiet einen Aufenthaltstitel oder einen anderen Nachweis über ihr Aufenthaltsrecht benötigen.

Aufenthaltsrechtliche Folgen für britische Staatsangehörige in Deutschland im Falle eines Austrittsabkommens
Sollte das Austrittsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union ratifiziert werden, werden Sie zukünftig ebenfalls einen Nachweis über ihr Aufenthaltsrecht benötigen.

Aufenthaltsrechtliche Folgen für britische Staatsangehörige in Deutschland im Falle eines ungeregelten Austritts

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Ab dem 30.03.2019 sollen britische Staatsangehörige in Deutschland für vorerst 3 Monate bis zum 30.06.2019 davon befreit sein, einen deutschen Aufenthaltstitel zu besitzen.
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Bis zum 30.06.2019 sollen alle britischen Staatsangehörige bei ihrer zuständigen Ausländerbehörde einen Aufenthaltstitel beantragen.
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Bis zur Entscheidung über den Antrag bleiben der Aufenthalt im Bundesgebiet sowie die Ausübung jeder Erwerbstätigkeit erlaubt.

Angesichts der nach wie vor bestehenden Unklarheiten über den Ablauf des Brexit bitten wir um Beachtung, dass es sich lediglich um Informationen nach heutigem gültigem Stand handelt. Wir werden die hier aufgeführten Informationen immer auf dem neusten Stand halten. Für telefonische Rückfragen steht Ihnen unser Kollege der Ausländerbehörde unter der Telefonnummer 06592/933-238 oder per E-Mail unter Christoph Preis gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie auch beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (kurz: BMI):
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2018/12/brexit.html

Informationen Einbürgerung:

Folgen im Falle eines geregelten Austritts
Das Brexit-Übergangsgesetz sieht im Falle eines geregelten Austritts vor, dass britische Staatsangehörige, die vor Ablauf des vorgesehenen Übergangszeitraumes einen Antrag auf Einbürgerung gestellt haben (d.h. vor dem 31.12.2020) unter Beibehaltung der britischen Staatsangehörigkeit eingebürgert werden, auch wenn die Einbürgerung erst nach Ablauf des Übergangszeitraumes erfolgt.  

Folgen im Falle eines ungeregelten Austritts
Für den Fall eines ungeregelten Austritts wurde nun eine staatsangehörigkeitsrechtliche Regelung in den Entwurf eines Artikelgesetzes aufgenommen (BrexitSozSichÜG). Diese Regelung sieht u.a. vor, dass britische Einbürgerungsbewerber, die vor dem 30. März 2019 einen Einbürgerungsantrag gestellt haben, mit fortbestehender britischer Staatsangehörigkeit eingebürgert werden, auch wenn über den Einbürgerungsantrag noch nicht entschieden worden ist.

Wir bitten ebenfalls um Beachtung bezüglich den Regelungen der Einbürgerung, dass es sich lediglich um aktuell gültige Informationen handelt. Wir werden die hier aufgeführten Informationen auch hier immer auf dem neusten Stand halten. Für telefonische Rückfragen steht Ihnen unser Kollege der Einbürgerungsbehörde unter der Telefonnummer 06592/933-227 oder per E-Mail unter Josef Pütz gerne zur Verfügung.

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