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„Es geht immer ums Kind“

Infos der Gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle
Seit einem Jahr gibt es für Kinder und Familien im Trierer Margaretengäßchen eine „Gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle – kurz: "GAV“.

Von dort werden Menschen aus dem gesamten ehemaligen Regierungsbezirk und Cochem-Zell darüber beraten, wie sich der Wunsch einer Adoption verwirklichen lässt. Der Bündelung der Beratungsleistungen in Trier liegt eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Landkreisen und der Stadt Trier zugrunde, um die fachliche Expertise zu bündeln und Vertretungsregelungen zu ermöglichen. Bis Anfang 2018 standen den jeweiligen Gebietskörperschaften lediglich zeitliche Stellenanteile für diese anspruchsvolle Tätigkeit zur Verfügung.

Im Vorfeld des Jahrestages der GAV-Gründung am 01. Juli 2018 besuchte Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe im Rahmen seines Jahresschwerpunktes „Kinder & Familie“ die Einrichtung und zeigt sich beeindruckt von der dort geleisteten Arbeit. „Notfalls ist das Team der GAV ab der Geburt im Einsatz und stellt somit den Versicherungsschutz der Babys sicher.

Denn eines ist dabei klar – es geht immer ums Kind und um sein Wohlergehen. Daher sind wir auf die gute Zusammenarbeit mit den Landkreisen angewiesen und ich freue mich darüber, dass dies so gut funktioniert. Geht es hier doch um die Aufnahme und die Abgabe von Mädchen wie Jungen. Das sind hoch komplexe Herausforderungen, die sich so nicht im Lehrbuch einer Verwaltung wiederfinden“, berichtet Leibe und ergänzt, „daher bin ich sehr froh, dass wir für diese emotionalen Situationen solch sensible Fachkräfte gefunden haben. Es geht hier nicht allein um die klassische Adoption, sondern zum Beispiel auch um die in Deutschland verbotene Leihmutterschaft, um das enge Zusammenwirken mit Pflegekind-Diensten, um Stiefkind-Adoptionen und um die Familienwünsche homosexueller Paare.

“Die GAV Trier, die Leibe zusammen mit Bürgermeisterin Elvira Gabes besuchte, ist nicht die einzige Einrichtung dieser Art im Land. Vergleichbare Einrichtungen gibt es auch in Kaiserslautern und im Westerwald. Einzigartig sind jedoch die Entfernungen in der Region Trier, die von den GAV-Beschäftigten abgedeckt werden müssen.

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