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Natur- und Geopark Vulkaneifel - Nachhaltige Entwicklung mit Zukunftspotenzial

Die Vulkaneifel ist „erfolgreich vernetzt in Europa“. Bereits im Oktober kam das Schreiben aus Berlin, dass der Natur- und Geopark Vulkaneifel im gleichlautenden bundesweiten Wettbewerb den Preis in der Größenkategorie 2 (Kommune mit 50.000 - 99.999 Einwohner) gewonnen hat.

v.l.n.r: Dr. Katharina Erdmenger, Referatsleiterin Europäische Raumentwicklungspolitik/Territoraler Zusammenhalt im BMI, Dr. Klaus Nutzenberger, Direktor des Europabüros des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Julia Franzen und Landrat Heinz-Peter Thiel aus der VulkaneifelGewürdigt wurden insgesamt vier Städte und Regionen, die gemeinsam mit europäischen Partnern Projekte umsetzen und dadurch ihre Entwicklung vor Ort aktiv gestalten. Laut Jury trägt der Geopark zu einer nachhaltigen Regional- und Landschaftsentwicklung bei und weist großes Zukunftspotential für nachhaltige Entwicklung und Tourismus auf. Sein europäisches Netzwerk sei herausragend. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) vergab den Preis im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) am vergangenen Mittwoch in Berlin.

„Der Natur- und Geopark nutzt seine erdgeschichtlichen und kulturellen Alleinstellungsmerkmale zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums. Durch Bildungsangebote, Führungen und Aktionen schafft es die Vulkaneifel die Identifikation der Bevölkerung mit der eigenen Region zu stärken und fördert gleichermaßen den nachhaltigen Tourismus. So ist der Geopark auch ein Gewinn für die Wirtschaft und schafft langfristige Perspektiven für die Region“, lobte Jurymitglied Dr. Klaus Nutzenberger, Direktor des Europabüros des Deutschen Städte- und Gemeindebundes den Natur- und Geopark Vulkaneifel in seiner Laudatio.

„Als eine von vier Gründerregionen zeigt der UESCO Geopark Vulkaneifel großes Engagement im European Geopark Network. Der Ansatz, europäische lokale Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale eng zu vernetzen, gemeinsam zu vermarkten und für die eigene Regionalentwicklung zu nutzen ist auch auf andere Regionen und Landkreise übertragbar“ so Dr. Nutzenberger weiter. Neben der Vulkaneifel wurde die hessische Kleinstadt Gudensberg für ihr vorbildliches zivilgesellschaftliches Europa-Engagement ausgezeichnet: Was als Hilfsleistungen der nordhessischen Kleinstadt in ukrainischen Partnerstädten begann, entwickelte sich zu einem breit angelegten Engagement für Europa, das von Bürgern, Vereinen und der Stadt getragen wird.

Für beispielgebende grenzüberschreitende Zusammenarbeit wurden weiterhin der Landkreis Lörrach und die Stadt Weil am Rhein ausgezeichnet. Das „3-Land-Konzept“ liegt gemeinsamen Planungsvorhaben der Region Dreiländereck (Deutschland, Schweiz, Frankreich) zugrunde. Die Region hat mit dem Konzept Pionierarbeit für grenzüberschreitende Planung geleistet.Überzeugt zeigte sich die Jury auch von den Kooperationsprojekten der Stadt München: Die bayerische Landeshauptstadt arbeitet mit anderen Großstädten in Europa zusammen, um sowohl Potenziale für die gemeinsame wirtschaftliche Entwicklung zu erschließen als auch um Lösungen zur Verbesserung der Lebensqualität in wachsenden Metropolen zu entwickeln.

Logo „Die Gewinner unseres Wettbewerbs zeigen beispielhaft, wie die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg die Entwicklung von Städten und Regionen voranbringen kann und gleichzeitig Gemeinsinn und die Identifikation mit Europa stärkt“, sagt Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat.

Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung und Auszeichnung“ sagte Heinz-Peter Thiel, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Natur- und Geopark Vulkaneifel. „Es bestärkt uns in unserer Arbeit und zeigt, dass wir miteinander viel in und für Europa erreichen können – auch für die Vulkaneifel“.

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