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Natur- und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel ist Gewinner des Wettbewerbs „Erfolgreich vernetzt in Europa“

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) würdigt im Wettbewerb „Erfolgreich vernetzt in Europa“ Städte und Regionen, die gemeinsam mit europäischen Partnern Projekte umsetzen und dadurch ihre Entwicklung vor Ort aktiv gestalten. Eine Fachjury wählte nun die vier Gewinner des im Auftrag des Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat (BMI) ausgelobten Wettbewerbs aus.

Als Gründungsmitglied des Europäischen Geopark Netzwerks zeigt der UNESCO Global Geopark Vulkaneifel beispielhaft in einem europäischen Kontext, wie sich die naturräumlichen Besonderheiten einer Region für deren wirtschaftliche und touristische Entwicklung nutzen lassen. Für beispielgebende grenzüberschreitende Zusammenarbeit werden der Landkreis Lörrach und die Stadt Weil am Rhein ausgezeichnet. Das „3-Land-Konzept“ liegt gemeinsamen Planungsvorhaben der Region Dreiländereck (Deutschland, Schweiz, Frankreich) zugrunde.

Die Region hat mit dem Konzept Pionierarbeit für grenzüberschreitende Planung geleistet. Überzeugt zeigte sich die Jury auch von den Kooperationsprojekten der Stadt München: Die bayerische Landeshauptstadt arbeitet mit anderen Großstädten in Europa zusammen, um sowohl Potenziale für die gemeinsame wirtschaftliche Entwicklung zu erschließen als auch um Lösungen zur Verbesserung der Lebensqualität in wachsenden Metropolen zu entwickeln.

Die hessische Kleinstadt Gudensberg wird für ihr vorbildliches zivilgesellschaftliches Europa-Engagement ausgezeichnet: Was als Hilfsleistungen der nordhessischen Kleinstadt Gudensberg in ukrainischen Partnerstädten begann, entwickelte sich zu einem breit angelegten Engagement für Europa, das von Bürgern, Vereinen und der Stadt getragen wird. „Die Gewinner unseres Wettbewerbs zeigen beispielhaft, wie die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg die Entwicklung von Städten und Regionen voranbringen kann und gleichzeitig Gemeinsinn und die Identifikation mit Europa stärkt“, sagt Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat.

Am 28. November ehrt das Bundesministerium des Innern, für Bau- und Heimat (BMI) die Gewinner. Alle Ausgezeichneten erhalten ein Werbepaket für die Kommunikation und Sichtbarmachung ihres herausragenden Engagements. Neben der Ehrung steht der Austausch der teilnehmenden Projekte im Vordergrund. Auch andere Kommunen und Regionen, die ihr europäisches Engagement ausbauen möchten, sind zu der Veranstaltung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung eingeladen.

Der Fachjury gehörten an: Dr. Klaus Nutzenberger (Deutscher Städte- und Gemeindebund), Susanne Scherrer (Interreg-Ostseeraum Sekretariat), Prof. em. Dr. Bernd Scholl (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich), Tanja Struve (Deutscher Landkreistag). Weitere Informationen zu den Gewinnern sind unter https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/MORO/Studien/2017/erfolgreich-vernetzt/01-start.html abrufbar. Weitere Informationen zur Auszeichnungsfeier: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Aktuell/Veranstaltungen/programme-2018/2018-erfolgreich-vernetzt-in-europa.html

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