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Das neue 49 €-Ticket: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Das 9-Euro-Ticket wurde im Zeitraum von Juni bis August als Ausgleich für die gestiegene Belastung eingeführt.

Es verkaufte sich fast 50 Millionen Mal und gilt als voller Erfolg. Anfang November haben sich die Verkehrsminister von Bund und Ländern mit dem 49-Euro-Ticket auf einen Nachfolger des 9-Euro-Tickets geeinigt. Das „Deutschlandticket“ sollte zunächst ab Januar 2023 verfügbar sein – die Einführung kommt nun aber wohl erst drei Monate später.

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das „Deutschlandticket“:

1. Soll ich meine Monatskarte/Jobticket kündigen?   
Sie meinen sicher ein Jahres-Abo. Monats- und Wochentickets sind aufgrund der kurzen Gültigkeitsdauer bei uns nicht kündbar, da diese immer nur für einen Monat bzw. eine Woche gekauft werden. Bei den Abonnements, zu denen unter anderem auch das JobTicket gehört, besteht für die Kunden im VRT aktuell noch kein Handlungsbedarf. Wir halten die Kunden im VRT aber auf dem Laufenden und informieren rechtzeitig, sobald sich das ändert. Aktuell prüfen wir die Möglichkeiten rund ums Deutschlandticket – hierzu zählen sowohl ein automatischer Wechsel ohne finanzielle Nachteile aber auch die Wahlmöglichkeit für Kunden, denen die Vorteile der VRT-Abo-Tickets wie beispielsweise die Mitnahmeregelungen in der Freizeit wichtiger sind als die deutschlandweite Nutzung des ÖPNV.

2. Was ist, wenn mein aktuelles Ticket günstiger ist als 49 Euro?
Wenn es soweit ist, darf jeder selbst entscheiden, ob er zum Deutschlandticket wechseln möchte oder nicht. Wer derzeit ein günstigeres Ticket hat oder sein jetziges Ticket (z. B. aufgrund der Mitnahmeregelung) für sich persönlich als passender empfindet als die bundesweite Fahrterlaubnis, kann sein jetziges Ticket selbstverständlich beibehalten. Eine automatische Umstellung durch uns auf ein teureres Abo erfolgt auf jeden Fall nicht.
 
3. Wie wird bei Jobtickets der Arbeitgeber-Anteil auf das Ticket angerechnet?
Das VRT-JobTicket ist ein Jahresabo und kostet monatlich 66 Euro. Davon übernimmt der Arbeitgeber mindestens 20 Prozent. Einzige Voraussetzung: Ein Unternehmen muss mindestens zehn JobTicket-Abos abschließen. Dazu können sich aber auch verschiedene Unternehmen zusammentun.

Ob es auch eine bundesweite JobTicket-Variante des Deutschlandtickets geben wird, ist derzeit noch in der Klärung und uns liegen hierzu noch keine Informationen vor. Vermutlich bleibt für manche VRT-JobTicket Abonnenten bis dahin auch das jetzige JobTicket mit seiner Mitnahmeregelung attraktiv.

4. Zahlen auch Studierende & Azubis ab Januar 49 Euro?
Studierende zahlen bei den meisten Semestertickets derzeit weniger als 49 Euro im Monat, auch in Trier. Azubis werden das Deutschlandticket selbstverständlich (wie auch alle Studierenden, die dies möchten) ebenfalls beziehen können. Der Beschluss von Bund und Ländern hat keine weitere Rabattierung für den Ausbildungsverkehr vorgesehen.

5. Ist das 365-Euro-Ticket damit endgültig vom Tisch?
Diese Frage muss die Landesregierung beantworten, da diese ein 365-Euro-Ticket ins Gespräch brachte.
 
6. Bleibt es dabei, dass es das Ticket nur digital gibt, oder kann es zukünftig auch am Automaten gekauft werden?
Das Bundesverkehrsministerium plädiert nach wie vor für ein rein digitales Ticket. Aus unserer Sicht schließt das zu viele Fahrgäste aus, die kein Smartphone besitzen oder dieses nicht für die digitale Fahrkarte nutzen möchten. Insofern wünschen wir uns für unsere Fahrgäste zur digitalen Version alternative Ticket-Varianten. Ob dies auch eine Automaten-Lösung beinhalten kann, prüfen wir aktuell, da ein Abo-Ticket besondere Anforderungen hat.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.bahn.de/angebot/regio/deutschland-ticket



 

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