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Liebe Bürger und Bürgerinnen,

in den letzten Tagen haben wir eine der schlimmsten Katastrophen unseres Landkreises erlebt.

Beschauliche Wiesen wurden zu Seen, kleine  Flüsse zu reißenden Sturzbächen. Extrem  starker und langanhaltender Regen verursachte ein Hochwasser und machte Straßen unpassierbar, Ortschaften unerreichbar.
Das Wasser hat sich seinen Weg gebahnt, Hab und Gut mitgerissen und viele Schäden angerichtet. Dabei wurden nicht nur Häuser, Autos, Gewerbeeinrichtungen und Infrastruktur beschädigt, sondern die Flut entriss den Menschen wichtige Erinnerungen oder vernichtete im schlimmsten Fall ganze Existenzen.

In den letzten Tagen war ich viel in unserem Landkreis unterwegs um mir ein Bild der Lage zu machen. Ich bin schockiert von dem, was ich gesehen habe. Bilder der Verwüstung, die ich mir so nicht habe vorstellen können. Viele Orte, viele Menschen in der Vulkaneifel wurden schwer getroffen. Das macht mich sehr traurig.

Zeitgleich bin ich stolz und beeindruckt von der großen Solidarität der Vulkaneifler und Vulkaneiflerinnen. Die Männer und Frauen aller Hilfsorganisationen befanden sich im Dauereinsatz und halfen über ihre Kräfte hinaus. Immer mit vollem Einsatz und Engagement für ihre Mitmenschen. Auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Behörden und der Infrastruktureinrichtungen waren rund um die Uhr tätig.

Hierfür möchte ich DANKE sagen, DANKE für Ihren unermüdlichen Einsatz. Sie haben Unglaubliches geleistet. Ich bin stolz, solche beeindruckenden Persönlichkeiten in unserem Landkreis zu wissen. Nach Tagen des Einsatzes bei uns im Landkreis Vulkaneifel helfen viele von Ihnen nun auch in den sehr stark betroffenen Nachbarlandkreisen weiter.
Beeindruckt bin ich aber auch von der Nachbarschaftshilfe der Menschen in den einzelnen Ortschaften. Ob Hilfe beim Befüllen von Sandsäcken, Abpumpen des Wassers, Aufräumarbeiten oder dem Sammeln von Sach- und Geldspenden - alle standen und stehen sich solidarisch zur Seite.

Die Katastrophe hat wieder einmal gezeigt, wir Vulkaneifler und Vulkaneiflerinnen halten zusammen!

Leider wird es noch einige Zeit dauern, bis  wieder Normalität in unser aller Leben einkehrt.  Bis dahin heißt es aufräumen und Trümmer  beseitigen. Räume und Möbel sind zerstört, die zuvor mit Lebensinhalt gefüllt  und mit Erinnerungen verbunden waren. Das tut weh und ist verdammt schwierig.

Ich wünsche mir, dass Sie den Kopf nicht hängen lassen und dass Sie trotz allem optimistisch in die Zukunft blicken können.

Glücklicherweise haben wir keine Vermissten oder Tote zu verzeichnen. Unser Mitgefühl gilt auch unseren Nachbarlandkreisen, den dortigen Opfern der Katastrophe und ihren Familien.

Halten wir weiterhin zusammen!

Ihre Julia Gieseking

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