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COVID 19: 16 bestätigte Neuinfektionen im Landkreis Vulkaneifel

Dem Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel sind seit dem gestrigen Tag 16 weitere bestätigte Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet worden. Die Anzahl der bisher positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel erhöht sich somit auf insgesamt 252 Personen. Die heute bekannt gewordenen 16 neuen COVID-19 Fälle sind keine neuen Einzelfälle, sondern es handelt sich um bereits unter Quarantäne stehende enge Kontaktpersonen (bsp.weise Familienangehörige aus dem gleichen Hausstand) bereits positiv getesteter Fälle.

Aus der häuslichen Isolation/ Quarantäne konnten nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes als genesen bislang insgesamt 151 Personen entlassen werden, 7 davon am heutigen Tag.

Stand heute, Donnerstag, 22.10.2020, 18:15 Uhr sind aktuell 95 Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel akut an COVID-19 erkrankt. Davon bedürfen aktuell 12 Personen einer stationären Behandlung. Seit Beginn der Pandemie gibt es bisher 6 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen.
Insgesamt gab es im Landkreis Vulkaneifel in den letzten 7 Tagen 63 bestätigte Neuinfektionen. Der 7-Tage-Inzidenz (Fälle der letzten 7 Tagen/ 100.000 Einwohner) im Landkreis Vulkaneifel liegt aktuell bei 105.



Wir haben uns bereits zu Beginn der Pandemie innerhalb des Verwaltungsstabes dazu entschieden, von einer Aufteilung der Fallzahlen auf die einzelnen Verbandsgemeinden abzusehen. Wir leben in einer sehr dünnbesiedelten Region mit nur 3 Verbandsgemeinden unterschiedlicher Größenordnungen und vielen kleinen Dörfern. Wir möchten damit verhindern, dass es hier zu Diffamierungen kommt. Das derzeitige Infektionsgeschehen ist diffus. Die betreffenden Personen sowie die Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich in Quarantäne.
Entscheidend um sich und andere zu schützen ist die Einhaltung der AHA-Regeln, auf die wir hier nochmals ausdrücklich hinweisen wollen:

- Abstand halten
- Hygiene Regeln einhalten
- Alltagsmaske tragen.

Darüber hinaus weisen wir nochmals auf die per Allgemeinverfügung vom 15.11. für den Landkreis Vulkaneifel geltenden Einschränkungen hin:
1. Veranstaltungen
„Die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen wird auf 100 Personen begrenzt. Ausnahmen können nur bei Vorliegen eines mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes zugelassen werden.“
2. Feiern im Öffentlichen Raum
„Die Zahl der Teilnehmer für Feiern im öffentlichen Raum wird auf 10 Personen begrenzt.
3. Private Feiern
„Die Zahl der Teilnehmer für Feiern im privaten Raum wird auf 10 Personen aus höchstens zwei Hausständen im privaten Raum begrenzt.“
 4. Sport
„Das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf sind nach den Regelungen der jeweils aktuell geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz zulässig.
Zuschauer sind in geschlossenen Hallen weder im sportlichen Training noch im Wettkampfbetrieb zugelassen.“
Diese Regelungen gelten rechtsverbindlich für alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Vulkaneifel und sollen erheblich dazu beitragen, bisher nicht entdeckte sowie mögliche neue Infektionsketten zu unterbrechen. Die Regelungen wurden gemeinsam mit der Task Force des Landes entsprechend § 22 der Corona-Bekämpfungs-Verordnung abgestimmt.

Unsere eindringliche Bitte: Halten Sie sich an die o.a. Regeln und lassen Sie uns alle gemeinsam versuchen, dass wir die Infektionszahlen wieder verringern können. Das können wir nur erreichen, wenn jeder Einzelne weiterhin verantwortungsvoll und solidarisch handelt und seinen Teil beiträgt. Wir müssen jetzt zusammen stehen – das ist jetzt wichtiger denn je.


Allgemeinverfügung vom 15.10.2020

Wir erklären, welche Einschränkungen aktuell im Landkreis Vulkaneifel gelten

Seit dem 14.10.2020 überschreitet der Landkreis Vulkaneifel den sog. 7-Tage-Inzidenz 📈 von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Wir haben gemerkt, dass es immer wieder zu Fragen kommt, was ist erlaubt und welche Einschränkungen gelten dadurch im Landkreis Vulkaneifel? Hier die Erklärung:
Am Donnerstag, 15.10.2020 wurden im Rahmen einer sog. Allgemeinverfügung weitergehende Regelungen zur Eindämmung und Verringerung der Infektionslage aufgrund der Corona-Pandemie im Landkreis Vulkaneifel beschlossen, die ab dem 17.10.2020 wirksam sind und bis zum 15.11.2020 gelten.

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Allgemeinverfügung des Landkreises Vulkaneifel zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Aufgrund der §§ 16 und 28 Infektionsschutzgesetz (IfSG) vom 20. Juli 2000 (BGBl. I, S. 1045), zuletzt geändert durch Art. 5 des Gesetzes vom 19. Juni 2020 (BGBl. I, S. 1385) i.V.m. § 2 Landesverordnung zur Durchführung des Infektionsschutzgesetzes vom 10. März 2010 (GVBl. 2010 S. 55), zuletzt geändert durch § 7 des Gesetzes vom 15. Oktober 2012 (GVBl. S 341), erlässt die Kreisverwaltung Vulkaneifel als Kreisordnungsbehörde, folgende

Allgemeinverfügung

  1. Die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen wird auf 100 Personen begrenzt. Ausnahmen können nur bei Vorliegen eines mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes zugelassen werden.
  2. Die Zahl der Teilnehmer für Feiern im öffentlichen Raum wird auf 10 Personen sowie auf 10 Personen aus höchstens zwei Hausständen im privaten Raum begrenzt.
  3. Das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf sind nach den Regelungen der jeweils aktuell geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz zulässig. Zuschauer sind in geschlossenen Hallen weder im sportlichen Training noch im Wettkampfbetrieb zugelassen.
  4. Diese Verfügung gilt bis einschließlich 15. November 2020.

Diese Allgemeinverfügung gilt am Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben und tritt mit ihrer Bekanntgabe in Kraft (§ 41 Abs. 4 S. 4 VwVfG i.Vm. § 1 LVwVfG).

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel, Mainzer Straße 25, 54550 Daun einzulegen.
Der Widerspruch kann

  1. schriftlich oder zur Niederschrift bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel, Mainzer Straße 25, 54550 Daun,
  2. durch E-Mail mit qualifizierter elektronischer Signatur an: kv-daun@poststelle.rlp.de erhoben werden.

1 vgl. Art. 3 Nr. 12 der Verordnung (EU) Nr. 910/214 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Juli 2014 über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt und zur Aufhebung der Richtlinie 1999/93/EG (ABI. EU Nr. L 257, S. 73).

Daun, 15. Oktober 2020
Kreisverwaltung Vulkaneifel als Kreisordnungsbehörde

gez. Heinz-Peter Thiel
Landrat


COVID 19: Infektionslage im Landkreis Vulkaneifel

Dem Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel ist seit dem gestrigen Tag eine weitere bestätigte Neuinfektion mit SARS-CoV-2 gemeldet worden. Die Anzahl der bisher positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel erhöht sich somit auf insgesamt 178 Personen.
Aus der häuslichen Isolation/ Quarantäne konnten nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes als genesen bislang insgesamt 140 Personen entlassen werden, eine davon am heutigen Tag.

Stand heute, Mittwoch, 14.10.2020, 17:45 Uhr sind aktuell 32 Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel akut an COVID-19 erkrankt. Davon bedürfen aktuell 4 Personen einer stationären Behandlung. Seit Beginn der Pandemie gibt es bisher 6 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen.

Insgesamt gab es im Landkreis Vulkaneifel in den letzten 7 Tagen 31 bestätigte Neuinfektionen. Der 7-Tage-Inzidenz ( Fälle der letzten 7 Tagen/ 100.000 Einwohner) im Landkreis Vulkaneifel liegt aktuell bei 51,11. Damit wurde heute im Landkreis Vulkaneifel der kritische Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen überschritten

Wird der Inzidenzwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner an fünf aufeinander folgenden Tagen überschritten, müssen nach dem „Corona Warn –und Aktionsplan RLP“ in Absprache mit dem zuständigen Ministerium weitergehende Maßnahmen für den Landkreis ergriffen werden. Weitere Informationen zum Corona Warn- und Aktionsplan unter corona.rlp.de

Das Infektionsgeschehen im Landkreis Vulkaneifel ist in Teilen den Infektionsketten mit Bezug zum Nachbarlandkreis Bitburg-Prüm geschuldet bzw. auch darin, dass sich Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt mit einer bereits infizierten Person leben, bei dieser angesteckt haben. Ebenso sind Infektionen auf Feiern im privaten Umfeld zurückzuführen. Darüber hinaus sind jedoch  in einem sehr geringen Anteil auch Infektionen bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten festzustellen. Bei einigen Infizierten ist allerdings nicht nachzuvollziehen, wo diese sich angesteckt haben. Es handelt sich aktuell um eine flächendeckende Belastung über den kompletten Landkreis. Sollten wir lokale Schwerpunkte haben, werden wir diese ausweisen.

Es geht nun darum, alles dafür zu tun, dass die Zahlen nicht weiter ansteigen.

Wir bitten die Vulkaneiflerinnen und Vulkaneifler daher erneut eindringlich:

Halten Sie sich an die AHA Regeln: Halten Sie Abstand zu anderen Personen, halten Sie die Hygieneregeln ein, meiden Sie Menschenansammlungen und beschränken Sie Ihre Kontakte soweit möglich, tragen Sie Ihre Alltagsmaske. Gehen Sie nicht sorglos mit der aktuellen Entwicklung um, denn die Sorglosigkeit Einzelner hat Auswirkungen auf die Allgemeinheit.

Wir alle zusammen haben es nach wie vor in der Hand. Nur gemeinsam kann es uns gelingen, die Zahlen einzudämmen. Es liegt an uns. Gemeinsam müssen wir jetzt alles daran setzen, dass die Infektionszahlen nicht weiter ansteigen. Die Kreisverwaltung Vulkaneifel appelliert daher im Interesse aller Mitbürgerinnen und Mitbürger, verantwortungsbewusst zu handeln.


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Vulkaneiflerinnen und Vulkaneifler,
nach rd. 8 Monaten gemeinsamen Kampf gegen die Corona-Pandemie möchte ich mich nochmals persönlich an Sie wenden.


Die steigenden Fallzahlen betrachte ich mit Sorge:
Seit dem vergangenen Wochenende steigen die Fallzahlen nicht nur bundesweit erschreckend schnell an, sondern auch in Regionen in unmittelbarer Nachbarschaft in Ostbelgien, in der Städteregion Aachen oder jetzt auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Dort sind erhöhte Risiken entstanden, weil die Infektionszahlen in den letzten 7-Tagen die Grenze von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner bei weitem überschritten haben. Wenn dies passiert, müssen behördlicherseits Einschränkungen des öffentlichen Lebens ausgesprochen werden, um eine weitere Ausbreitung des Virus möglichst eindämmen zu können und eine Überlastung des Gesundheitssystem zu vermeiden.
Auch bei uns im Landkreis Vulkaneifel ist es am vergangenen Wochenende binnen weniger Tage zu zahlreichen Neuinfektionen gekommen. Auch wir haben erhöhte Infektionsverläufe und wieder erste klinisch behandlungsbedüftige COVID-19-Patienten. Ein sprunghafter Anstieg kann täglich erfolgen.


Daher, meine eindringliche Bitte :
Nur mit Ihrer Hilfe, Ihrem Zutun und Ihrem konsequenten Verhalten kann es uns gelingen die Pandemie weiter im Griff zu halten. Nur gemeinsam, nur durch gegenseitige Rücksichtnahme können wir es auch in den kommenden Wochen und Monaten schaffen, die Risiken niedrig zu halten.
Niemand von uns möchte einen zweiten „Lockdown“ riskieren, daher bitte ich Sie alle dringend darum, weiterhin verantwortungsbewusst zu handeln. Die Sorglosigkeit Einzelner, insbesondere im Freizeitverhalten, bei Großhochzeiten, privaten Feierlichkeiten u.ä.,  führt letztendlich zu Konsequenzen für die gesamte Bevölkerung, in Kitas oder Schulen, in Senioreneinrichtungen, ambulanter und klinischer Pflege und in Gewerbe und Betrieben unseres Landkreises Vulkaneifel.
Lassen Sie uns das seit dem Frühjahr gemeinsam erreichte nicht aufs Spiel setzen.


Halten Sie sich bitte weiterhin an die Regeln:
Halten Sie sich an die gängigen Abstands- und Hygieneregeln, meiden Sie Menschenansammlungen mit starker Durchmischung von Menschen aus anderen Regionen. Tragen Sie dort, wo es erforderlich ist Ihre Alltagsmaske, lüften Sie in geschlossenen Räumen entsprechend.


Nur gemeinsam schaffen wir Vulkaneifeler das:
Nur mit Ihrer Mithilfe, nur durch gegenseitige Rücksichtnahme können wir auch weiterhin uns und andere schützen. Lassen Sie uns gemeinsam alles daran setzen, die Infektionsrisiken durch unser aller Zutun so gering wie irgendwie möglich zu halten. Jetzt ist die Zeit, wo wir das WIR im Miteinander groß schreiben. Bleiben sie mit dabei, gemeinsam schaffen wir das.
Achten Sie auf sich und andere; bleiben Sie auch weiterhin möglichst gesund!


Ihr Landrat
Heinz-Peter Thiel


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