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Nach den Herbstferien gilt eine Mund-Nasen-Bedeckung ab der 5. Klasse in den Schulen des Landkreises Vulkaneifel

Mit dem Ende der Herbstferien am Montag, müssen Schüler ab der 5. Klasse auch im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

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Ab Montag: Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Schülerinnen und Schüler ab der 5.Klasse

Landkreis Vulkaneifel erlässt zweite Allgemeinverfügung

Am gestrigen Tag hat der Landkreis Vulkaneifel eine zweite Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erlassen mit der Anordnung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Schulen und Bildungseinrichtungen.

Folgende Regelungen sind darin verbindlich enthalten:
1. An allen weiterführenden Schulen gilt ab der 5. Klasse während der gesamten Schulzeit, einschließlich des Unterrichts, die Pflicht, Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Verpflichtung gilt nicht für Grundschulen und Förderschulen. Die Hygienekonzepte der Schulen bleiben darüber hinaus unberührt.
2. Bei der Erwachsenenbildung, beruflichen Bildung oder Weiterbildung, Fahrschulen und in privaten Bildungseinrichtungen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht zu tragen.
3. Diese Verfügung gilt bis einschließlich 08. November 2020.

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Allgemeinverfügung vom 15.10.2020

Wir erklären, welche Einschränkungen aktuell im Landkreis Vulkaneifel gelten

Seit dem 14.10.2020 überschreitet der Landkreis Vulkaneifel den sog. 7-Tage-Inzidenz 📈 von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Wir haben gemerkt, dass es immer wieder zu Fragen kommt, was ist erlaubt und welche Einschränkungen gelten dadurch im Landkreis Vulkaneifel? Hier die Erklärung:
Am Donnerstag, 15.10.2020 wurden im Rahmen einer sog. Allgemeinverfügung weitergehende Regelungen zur Eindämmung und Verringerung der Infektionslage aufgrund der Corona-Pandemie im Landkreis Vulkaneifel beschlossen, die ab dem 17.10.2020 wirksam sind und bis zum 15.11.2020 gelten.

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Allgemeinverfügung des Landkreises Vulkaneifel zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Aufgrund der §§ 16 und 28 Infektionsschutzgesetz (IfSG) vom 20. Juli 2000 (BGBl. I, S. 1045), zuletzt geändert durch Art. 5 des Gesetzes vom 19. Juni 2020 (BGBl. I, S. 1385) i.V.m. § 2 Landesverordnung zur Durchführung des Infektionsschutzgesetzes vom 10. März 2010 (GVBl. 2010 S. 55), zuletzt geändert durch § 7 des Gesetzes vom 15. Oktober 2012 (GVBl. S 341), erlässt die Kreisverwaltung Vulkaneifel als Kreisordnungsbehörde, folgende

Allgemeinverfügung

  1. Die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen wird auf 100 Personen begrenzt. Ausnahmen können nur bei Vorliegen eines mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes zugelassen werden.
  2. Die Zahl der Teilnehmer für Feiern im öffentlichen Raum wird auf 10 Personen sowie auf 10 Personen aus höchstens zwei Hausständen im privaten Raum begrenzt.
  3. Das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf sind nach den Regelungen der jeweils aktuell geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz zulässig. Zuschauer sind in geschlossenen Hallen weder im sportlichen Training noch im Wettkampfbetrieb zugelassen.
  4. Diese Verfügung gilt bis einschließlich 15. November 2020.

Diese Allgemeinverfügung gilt am Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben und tritt mit ihrer Bekanntgabe in Kraft (§ 41 Abs. 4 S. 4 VwVfG i.Vm. § 1 LVwVfG).

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel, Mainzer Straße 25, 54550 Daun einzulegen.
Der Widerspruch kann

  1. schriftlich oder zur Niederschrift bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel, Mainzer Straße 25, 54550 Daun,
  2. durch E-Mail mit qualifizierter elektronischer Signatur an: kv-daun@poststelle.rlp.de erhoben werden.

1 vgl. Art. 3 Nr. 12 der Verordnung (EU) Nr. 910/214 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Juli 2014 über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt und zur Aufhebung der Richtlinie 1999/93/EG (ABI. EU Nr. L 257, S. 73).

Daun, 15. Oktober 2020
Kreisverwaltung Vulkaneifel als Kreisordnungsbehörde

gez. Heinz-Peter Thiel
Landrat


COVID 19: Infektionslage im Landkreis Vulkaneifel

Dem Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel ist seit dem gestrigen Tag eine weitere bestätigte Neuinfektion mit SARS-CoV-2 gemeldet worden. Die Anzahl der bisher positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel erhöht sich somit auf insgesamt 178 Personen.
Aus der häuslichen Isolation/ Quarantäne konnten nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes als genesen bislang insgesamt 140 Personen entlassen werden, eine davon am heutigen Tag.

Stand heute, Mittwoch, 14.10.2020, 17:45 Uhr sind aktuell 32 Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel akut an COVID-19 erkrankt. Davon bedürfen aktuell 4 Personen einer stationären Behandlung. Seit Beginn der Pandemie gibt es bisher 6 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen.

Insgesamt gab es im Landkreis Vulkaneifel in den letzten 7 Tagen 31 bestätigte Neuinfektionen. Der 7-Tage-Inzidenz ( Fälle der letzten 7 Tagen/ 100.000 Einwohner) im Landkreis Vulkaneifel liegt aktuell bei 51,11. Damit wurde heute im Landkreis Vulkaneifel der kritische Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen überschritten

Wird der Inzidenzwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner an fünf aufeinander folgenden Tagen überschritten, müssen nach dem „Corona Warn –und Aktionsplan RLP“ in Absprache mit dem zuständigen Ministerium weitergehende Maßnahmen für den Landkreis ergriffen werden. Weitere Informationen zum Corona Warn- und Aktionsplan unter corona.rlp.de

Das Infektionsgeschehen im Landkreis Vulkaneifel ist in Teilen den Infektionsketten mit Bezug zum Nachbarlandkreis Bitburg-Prüm geschuldet bzw. auch darin, dass sich Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt mit einer bereits infizierten Person leben, bei dieser angesteckt haben. Ebenso sind Infektionen auf Feiern im privaten Umfeld zurückzuführen. Darüber hinaus sind jedoch  in einem sehr geringen Anteil auch Infektionen bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten festzustellen. Bei einigen Infizierten ist allerdings nicht nachzuvollziehen, wo diese sich angesteckt haben. Es handelt sich aktuell um eine flächendeckende Belastung über den kompletten Landkreis. Sollten wir lokale Schwerpunkte haben, werden wir diese ausweisen.

Es geht nun darum, alles dafür zu tun, dass die Zahlen nicht weiter ansteigen.

Wir bitten die Vulkaneiflerinnen und Vulkaneifler daher erneut eindringlich:

Halten Sie sich an die AHA Regeln: Halten Sie Abstand zu anderen Personen, halten Sie die Hygieneregeln ein, meiden Sie Menschenansammlungen und beschränken Sie Ihre Kontakte soweit möglich, tragen Sie Ihre Alltagsmaske. Gehen Sie nicht sorglos mit der aktuellen Entwicklung um, denn die Sorglosigkeit Einzelner hat Auswirkungen auf die Allgemeinheit.

Wir alle zusammen haben es nach wie vor in der Hand. Nur gemeinsam kann es uns gelingen, die Zahlen einzudämmen. Es liegt an uns. Gemeinsam müssen wir jetzt alles daran setzen, dass die Infektionszahlen nicht weiter ansteigen. Die Kreisverwaltung Vulkaneifel appelliert daher im Interesse aller Mitbürgerinnen und Mitbürger, verantwortungsbewusst zu handeln.


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