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Aufbau des Impfzentrums liegt im Zeitplan

In der Hillesheimer Markt- und Messehalle laufen die Aufbauarbeiten für das zentrale Impfzentrum auf Hochtouren. Zurzeit arbeitet die Kreisverwaltung Vulkaneifel an der Umsetzung der vom Land geforderten und detaillierten Vorgaben, die ein Corona-Impfzentrum erfüllen muss. Dieter Schmitz, Abteilungsleiter der Struktur- und Kreisentwicklung, und Lucas Hürtgen, Gesundheitsmanager der Kreisverwaltung Vulkaneifel, nun ausgekorene Impfkoordinatoren, organisierten und koordinieren den Aufbau des Impfzentrums.



Bei der Standortwahl waren sich alle Beteiligten einig, dass die Markt- und Messehalle sehr gute Voraussetzungen mit sich bringt, um die vom Land gewünschten Einteilungen in Verwaltungs-, Lager-, Patienten- und Impfbereich voneinander getrennt und im Einbahnstraßenverkehr einrichten zu können.

Mit der Veröffentlichung der ersten Vorgaben des Landes vor einer eineinhalb Wochen, wurden die Impfkoordinatoren vor eine große logistische Aufgabe gestellt - nun sind sie sich sicher, dass der gewünschte Probebetrieb am 15. Dezember 2020 starten kann.

„Das Impfzentrum kann dann direkt in Betrieb gehen, sobald der Impfstoff vor Ort verfügbar ist“, erklärt Dieter Schmitz bei einer kurzen Lagebesprechung mit Landrat Heinz-Peter Thiel und Messebauer Klaus Ofer aus Scheid. Dieser ist mit seinem Team, weiteren Fachfirmen, Helfer der Feuerwehr und der Kreisverwaltung Vulkaneifel im Dauereinsatz und baut seit dem Wochenende die notwendige Infrastruktur auf. Die administrativen Tätigkeiten übernehmen die Mitarbeiter des Reisebüros Krebs-Linden aus Stadtkyll.

 „Am Wochenende wurde ein Empfangszelt mit einer Registrations-Schleuse aufgebaut, drinnen werden die Impfstraßen und Ruhebereiche eingerichtet. Heute wurden die Bildschirme für die Aufklärungsvideos geliefert – eine Abnahme seitens des Landes ist ebenfalls erfolgt“, ergänzt Schmitz weiter.
Geplant sind zunächst zwei Impfstraßen, rund 400 Menschen könnten täglich geimpft werden. „Bei Bedarf könnten wir noch eine dritte dieser sogenannten Impfstraßen hinzufügen“, sagt Thiel. Der Standort in der Markthalle sei Dank des großen Gebäudes und des davor ausreichenden Platzes für Fahrzeuge und Anbauten ideal geeignet.
Nach aktuellen Planungen des Landes wird die Struktur durch die Kommunen geschaffen, das Land kümmert sich um das medizinische Personal und die Logistik, darunter auch die Anlieferung des Impfstoffs. So sollen Ärzte und Apotheker über das Land organisiert werden, der Landkreis kümmert sich um die Räume und die Organisation sowie das Verwaltungspersonal vor Ort. Die Terminvergabe soll zentral über das Land erfolgen.

Schmitz und Thiel weisen nochmals darauf hin: Zutritt zum Impfzentrum erhält man nur nach vorheriger Terminvereinbarung über die landesweite Hotline. Ohne eine entsprechende schriftliche Terminbestätigung und damit auch Impfberechtigung kann kein Zutritt gewährt werden. Ein spontanes „Vorbeischauen verbunden mit dem Wunsch auf eine Impfung“, ist nicht zugelassen. Entscheidend ist die Zugehörigkeit zu den noch von Bund und Land festgelegten „Impfgruppen“. Diese sollen im Laufe der Woche bekanntgegeben werden.
Hierüber werden wir die Bürgerinnen und Bürger fortlaufend berichten. 
 
Geplant ist, dass das Impfzentrum von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis Vulkaneifel genutzt werden kann.

Landrat Heinz-Peter Thiel und die Impfkoordinatoren sind sich einig: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und liegen im Zeitplan. Wir möchten eine optimale und unkomplizierte Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Vulkaneifel mit dem Impfstoff gegen das Corona-Virus gewährleisten.“

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