Menu

header corona presse

Bundeswehrsoldaten aus der Kaserne in Daun unterstützen das Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel

Seit vergangener Woche unterstützen mehrere Soldaten der Bundeswehrkaserne am Standort Daun, des Bataillons Elektronische Kampfführung (EloKaBatl931), das Gesundheitsamt des Landkreis Vulkaneifel.

Die stark ansteigende Zahl an Neuinfizierungen im Landkreis und das damit verbundene Kontaktpersonenmanagement, erhöhen die Dauerarbeitbelastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr dieses Jahres um ein Vielfaches. Bereits mit Beginn der Pandemie hatte der Verwaltungsstab „Corona“ und die Kreisverwaltung Vulkaneifel erste Maßnahmen ergriffen und im Zuge von internen, personellen Umsetzungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung Vulkaneifel, das Personal im Gesundheitsamt erhöht. Diese Maßnahme wurde auch vor Kurzem wieder ergriffen. „Dennoch sind wir in Anbetracht der aktuellen Lage um jede weitere qualifizierte Unterstützungsleistung dankbar!“, erläutert der Leiter des Gesundheitsamtes und Amtsarzt Dr. Volker Schneiders. „Umso erfreulicher, dass die Bundeswehr uns ihre schnelle und umkomplizierte Unterstützung zugesagt hat.“

Die Soldaten des EloKatBtl 391 unterstützen Gesundheitsamtsleiter Dr. Volker Schneiders und sein Team bei der Kontaktdatenerfassung im Zuge der Corona-Pandemie

Die Soldaten sind im Kontaktpersonenmanagement, der Nachverfolgung von Infektionsketten eingesetzt. Sie helfen mit persönliche Daten zu erfassen, diese an das zuständige Labor zu übermitteln, die primären Kontakte einer infizierten Person zu erfassen und bei Standardfragen zu beraten. Dazu gehört aber auch,  die zu testenden Personen an der Tür zu empfangen und in dieser begrenzten Zeit auch ein offenes Ohr für Fragen und Bedürfnisse zu haben. Landrat Heinz-Peter Thiel hatte sich im Rahmen eines Amtshilfeersuchens schriftlich mit der Bitte um Unterstützung an den Leiter Kreisverbindungskommandos Vulkaneifel, Oberstleutnant der Reserve, Werner, gewandt. Innerhalb weniger Stunden konnte die Unterstützungsleistung zugesagt werden. „Ich begrüße es sehr, dass diese Zusammenarbeit so schnell realisiert werden konnte“, erklärt Landrat Heinz-Peter Thiel. „Es ist absolut unerlässlich, dass wir bei den Kontaktpersonen den Überblick behalten. Das ist ein entscheidender Baustein, um dem Anstieg der Fallzahlen zu begegnen“, ergänzt Gesundheitsamtsleiter Dr. Volker Schneiders. Weitere Soldaten der Bundeswehr sollen in den nächsten Tagen und je nach Infektionslage das Team des Gesundheitsamtes in einem roulierenden System, auch über das Wochenende hinaus, unterstützen.

Die auf unserer Website verwendeten Cookies sind ausschließlich so genannte “Session-Cookies”.
Sie werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Wir verwenden KEINE Tracking-Cookies