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Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler zu Besuch beim Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel

Corona-Pandemie und deren Bewältigung vor Ort stehen im Mittelpunkt der Gespräche

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler schaute heute für einen kurzen Präsenzbesuch im Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel vorbei. Anlass für den Besuch war der persönliche Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamtes und mit den Entscheidungsträgern im Landkreis: Mit ihnen erörterte die Ministerin „Problematiken und Hürden“, welche zu Beginn der Corona-Krise zu bewältigen waren sowie die daraus resultierenden Lösungen und Möglichkeiten zur Verbesserung.


Sie nutzte den Besuch außerdem, um sich vor Ort einen persönlichen Eindruck über die aktuelle Corona-Situation im Landkreis zu verschaffen.
„Die Gesundheitsämter nehmen eine Schlüsselstellung in der Eindämmung der Corona-Pandemie ein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den vergangenen Wochen und Monaten enorm viel geleistet. Innerhalb kürzester Zeit haben sich deren Aufgaben und Anforderungen spürbar verändert und erfordern einen ständigen Anpassungsprozess. Mir ist es deshalb ein besonderes Anliegen, ihnen mei-nen Dank und meine Wertschätzung entgegenzubringen“, sagte Bätzing-Lichtenthäler

Einer der wichtigsten Aufgaben: Kontaktpersonenmanagement
Bei einem Rundgang verschaffte sie sich gemeinsam mit Landrat Heinz-Peter Thiel und dem Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Volker Schneiders, zudem einen Überblick über die verschiedenen Abläufe im Gesundheitsamt. Dabei war die Nachverfolgung von Infektionsketten im Rahmen des Kontaktpersonenmanagements eines der Hauptthemen, die während des Rundgangs erörtert wurden. Das Kontaktpersonenmanagement gehört neben der Verfügung von Schutz- und Hygienemaßnahmen, den individuellen Beratungen und der Kontrolle der Quarantäneauflagen, insbesondere in Alten- und Pflegeeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen und Tagesgruppen, ebenfalls zu den Hauptaufgaben des Gesundheitsamtes im Zuge der Eindämmung der Corona-Pandemie.

Unermüdliches Engagement
„Die Arbeit in unserem Gesundheitsamt und allgemein in den Gesundheitsämtern war und ist immer noch sehr herausfordernd. Dennoch sind unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt, aber auch in der restlichen Verwaltung überaus motiviert und verrichten hervorragende Arbeit bis an die Belastungsgrenzen. Gerade in der Zeit der meisten Infektionen Mitte April hatten wir im Landkreis rund 700 Personen in Quarantäne. Durch die Aufstockung von Personal aus anderen Bereichen der Verwaltung sowie die Unterstützung von zwei Ärzten im Ruhestand ist es uns gelungen, Kontaktketten von COVID-19 Patienten nachzuverfolgen und damit das Virus bis zum heutigen Zeitpunkt entsprechend einzudämmen,“ weiß Landrat Heinz-Peter Thiel.
„Der unermüdliche Arbeitseinsatz aller Personen im Pflegesektor sowie das pflichtbewusste Verhalten der Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserem Landkreis hat dazu beigetragen, dass die Ausbreitung der Infektion weiterhin erfolgreich eingedämmt werden konnte“, teilt er mit Verweis auf die aktuelle Corona-Statistik mit. Bereits seit dem 09.05. gibt es keine Neuinfektionen im Landkreis Vulkaneifel.

Aufbau der Corona-Ambulanzen und Interkommunale Zusammenarbeit
Zu einer großen Entlastung des Gesundheits-amtes habe auch die Errichtung der beiden Co-rona-Ambulanzen im Landkreis beitragen, die innerhalb kürzester Zeit und mit überragendem ehrenamtlichem Engagement, im wahrsten Sinne des Wortes aus dem „Boden gestampft“ wurden. Der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Volker Schneiders schloss sich diesen Worten an: „Wir haben immer sehr schnell reagiert, und unsere Strukturen haben funktioniert. Auch das habe dazu beigetragen, Infizierte ausfindig zu machen und frühzeitig zu isolieren.“
Des Weiteren habe man sich auf die sehr gute interkommunale Zusammenarbeit auf der Ebe-ne der Verbandsgemeinden und auf der Ebene des Brand- und Katastrophenschutzes verlas-sen können, unterstrich Landrat Heinz-Peter Thiel zum Abschluss.

Die Ministerin weiter: „Die Corona-Pandemie unterliegt einer ständigen Dynamik, daher müs-sen wir immer wieder überprüfen, welche Maßnahmen in der jeweiligen Situation angemessen sind. Für den Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfer überreiche ich dem Kreis sehr gerne eine einmalige Sonderzahlung über 60.652 Euro. Die aktuelle Lage bei den Neuinfektionen, die nicht zu Letzt auf der guten Arbeit vor Ort beruht, macht es uns nun möglich, schrittweise Lockerungen zu erlauben.“

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