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Zusätzlicher Schutz für Mitarbeiter und Patienten am Maria-Hilf Krankenhaus in Daun

Bundeswehr unterstützt durch Initiative des Verwaltungsstabs der Kreisverwaltung mit Fiebermessung und Informationen zu Hygienemaßnahmen im Eingangsbereich

Bereits seit Beginn der Corona-Pandemie im März dieses Jahres hat das Maria-Hilf Krankenhaus in Daun mit eigenem medizinischen Personal sehr aufwendige Eingangskontrollen durchgeführt, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem Corona-Virus zu schützen und damit den Betrieb im Krankenhaus aufrecht erhalten zu können, vor allem aber auch um die Patientinnen und Patienten des Hauses vor einer möglichen Infektion abzuschirmen.



Lockerungen führen zunehmend zu „neuer“ Normalität
Die in der letzten Woche verkündeten Regelungen zu vielen unterschiedlichen Lockerungen, die nun sukzessive umgesetzt werden, führen in Teilen wieder zu einer sicherlich anderen aber neuen Normalität im Alltag. So ist es seit dem 13.05. auch wieder möglich, dass stationär behandelte Patienten in einem vom Krankenhaus festgelegten Rahmen Besuch empfangen können. Zudem stellen sich die Krankenhäuser zunehmend auf den Normalbetrieb ein und Patienten, deren planbare Behandlungen, soweit sie medizinisch vertretbar waren, aufgrund der Corona-Situation verschoben worden sind, können nunmehr wieder im Regelbetrieb behandelt werden.

Sicherheit im Krankenhaus hat trotz Lockerungen oberste Priorität
„Seit Beginn der Corona-Pandemie lag der besondere Augenmerk aller auf der Situation der Krankenhäuser, Pflegeheime und aller anderen sozialen Einrichtungen im Landkreis Vulkaneifel“, so Landrat Heinz-Peter Thiel. „Gerade hier ist es unabdingbar, dass der Betrieb aufrecht erhalten wird und die Menschen in den Krankenhäusern oder Pflegeheimen geschützt werden. Der Verwaltungsstab der Kreisverwaltung Vulkaneifel unter meiner Leitung hat von Anfang an eng mit diesen Einrichtungen zusammengearbeitet und mit Hochdruck daran gearbeitet, dass beispielsweise ausreichend Schutzausrüstung in diesen Bereichen vorhanden ist“, so Landrat Heinz-Peter Thiel weiter.
Seit den nunmehr verkündeten und umgesetzten Lockerungen und seit Beginn der Öffnungsdiskussion ist gerade im Krankenhaus Daun der Druck auf den zentralen Einlassbereich des Maria-Hilf-Krankenhauses enorm gewachsen. Neben den Besuchern von stationär behandelten Patienten suchen zunehmend auch wieder ambulante Patienten die unterschiedlichen Praxen im Krankenhaus auf. Das medizinische Personal, das bisher die aufwendigen Eingangskontrollen mit eigenen Kräften durchgeführt hat, steht durch die verschobenen Behandlungen und der gesetzlich möglichen Rückkehr zum Normalbetrieb nicht mehr zur Verfügung.

Verwaltungsstab der Kreisverwaltung stellte Hilfe in Aussicht
„Das Corona-Virus ist weiterhin vorhanden und es kommt immer wieder auch im Landkreis Vulkaneifel zu positiven Corona-Fällen. Die Lockerungen werden zeigen, wie sich das auf die Fallzahlen weiter auswirken wird. Wir müssen weiterhin gerade in den sensiblen Bereichen für den höchstmöglichen Schutz Sorge tragen. Daher habe ich dem Maria-Hilf-Krankenhaus in Daun entsprechend der vorhandenen Möglichkeiten meine Hilfe und Unterstützung zugesagt“, so Landrat Heinz-Peter Thiel.

Schnelle Unterstützung wurde durch enge Verbundenheit mit Bundeswehr möglich
Neben dem Kreisverbindungskommando besteht im Landkreis Vulkaneifel aufgrund der Bundeswehrstandorte eine sehr enge Verbundenheit der Standortkommunen zur Bundeswehr. Nachdem der Amtshilfeantrag des Landkreises durch die zuständige Stelle in Berlin genehmigt ist, kann der Kommandeur des Bataillons Elektronische Kampfführung 931 (ElokaBtl 931) in Daun, Oberstleutnant Schneider, nun mit seinen Soldaten vor Ort unterstützen. Diese nehmen im Rahmen eines durchorganisierten Schichtdienstes eine kontaktlose Fiebermessung vor, informieren Patienten und Besucher über die einzuhaltenden Hygienemaßnahmen im Eingangsbereich des Maria Hilf Krankenhauses in Daun und tragen damit zum Schutz des medizinische Personals und der Patienten im Krankenhaus bei.
Für Oberstleutnant Schneider ist es eine Selbstverständlichkeit, den Auftrag im Rahmen einer Hilfeleistung in der Region zu übernehmen: „Die Bundeswehr ist hier bestens integriert, daher freuen wir uns, dass wir einen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung während der Coronakrise leisten können.“

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