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Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel informiert zum Corona Virus (SARS-CoV-2/Covid19)

Landrat Heinz-Peter Thiel bittet Bevölkerung um besonnenen, aber verantwortungsvollen Umgang mit der Situation: Jeder Bürger kann zur Eindämmung des Virus beitragen
Da das Corona-Virus mittlerweile auch bei uns im Landkreis Vulkaneifel angekommen ist, möchte die Kreisverwaltung Vulkaneifel allen Bürgerinnen und Bürgern auf diesem Weg die wichtigsten allgemeinen Informationen zum neuartigen Virus geben. Bei einem sorgsamen und verantwortungsbewussten Umgang kann jeder Bürger entscheidend dazu beitragen, dass die Ausbreitung des Virus eingedämmt wird.



Verwaltungsstab berät täglich über das weitere Vorgehen
Seit Dienstag, 10.03.2020 gibt es die ersten bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Vulkaneifel. Seither trifft sich täglich mehrmals ein Verwaltungsstab „Coronavirus-Pandemie“ unter Leitung von Landrat Heinz- Peter Thiel und dem Ltd. Med. Dir. Dr. Volker Schneiders, Amtsarzt des Landkreises Vulkaneifel sowie den Geschäftsbereichs- und Abteilungsleitungen der Kreisverwaltung Vulkaneifel, um die aktuelle Lage sowie situationsangepasst das weitere Vorgehen zu besprechen.

Ziel: Ausbreitung des Virus verlangsamen
Die Situation entwickelt sich aktuell weltweit gesehen sehr dynamisch. Daher verfolgt man gerade auch in Deutschland das Ziel, einzelne Infektionen so früh wie möglich zu erkennen und eine weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verhindern. Das kann nur gelingen, wenn Infektionsketten schnellstmöglich unterbrochen werden und Kontaktpersonen von positiv bestätigten Fällen lückenlos identifiziert und für 14 Tage in häusliche Quarantäne kommen. Mit diesen Anstrengungen möchte man die Ausbreitung des Virus verlangsamen und eine Erkrankungswelle hinauszögern. Wenn sich das Virus ungebremst ausbreiten kann, steigt die Anzahl der Infizierten sehr schnell an. Dadurch kommt es zu einer Überforderung und Überlastung des Gesundheitssystems, etwa durch zu wenig vorhandene Krankenhausbetten, verfügbares Personal oder medizinische Versorgungsmittel. Nicht zuletzt auch deshalb, weil man eine Überlastung der Versorgungssysteme vermeiden will. Durch die Verlangsamung der Ausbreitung wird es eine ähnlich hohe Zahl an infizierten Personen geben, aber über einen längeren Zeitraum. Der Zusammenbruch des Gesundheitssystems durch einen zu schnellen Anstieg an Infizierten lässt sich so verhindern.

Sozialkontakte auf das nötigste beschränken - aber Solidarität nicht vernachlässigen
Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Vulkaneifel hält sich bei der Klärung von Corona-Verdachtsfällen und der Einleitung von Maßnahmen an die Empfehlungen und Orientierungshilfen des Robert Koch Instituts .
Landrat Thiel appeliert an die Eigenverantwortugn der Bürgerinnen und Bürger: „Halten wir uns bewusst zurück, gehen wir kein vermeidbares Risiko ein und achten wir auf ein soziales Miteinander. Jeder kann etwas zur Verlangsamung der Verbreitung des Virus und für Dritte beitragen. Ein Zutun jedes einzelnen Vulkaneifelers*in ist jetzt wichtig für uns alle.“

Hygienetipps beachten
Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen gute Händehygiene, Husten- und Niesetikette sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Auf das Schütteln von Händen ist zu verzichten. Mit einem umsichtigen Verhalten, kann jeder Bürger dazu beitragen, die Ausbreitung einzudämmen.

Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Informationen und Beratungsangebote
Ausführliche Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Coronavirus, sowie praktische Hinweise zur Vorbeugung von Infektionen sind im Internet abrufbar unter www.infektionsschutz.de, www.rki.de und www.msagd.rlp.de .

Hotlines für Bürgerinnen und Bürger:
Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Hotline zum neuen Coronavirus eingerichtet,  diese ist montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8-12 Uhr unter 030/346 465 100 erreichbar. Die Landesregierung RLP hat ebenfalls für Bürger eine Hotline zum Corona-Virus eingerichtet, die Fragen beantwortet (0800/5758-100). Die Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr.

 

Ein umfassendes Informationspaket ist unter folgenden Links mit laufender Aktualisierung verfügbar:

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