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    Kreisportrait

    Im Herzen der Eifel

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    Im Herzen der Eifel

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    Kreisportrait

    Einzigartige Impressionen zeigen Ihnen die Schönheit der Vulkaneifel

Historie

Das heutige Gebiet des Landkreises Vulkaneifel hat eine äußerst wechselhafte geschichtliche Entwicklung durchgemacht. Die geographischen Verhältnisse der Eifel erlaubten eine erst relativ spät einsetzende Besiedlung. Nach den Römern, die bis ins 5. Jahrhundert die Eifel besetzt hielten, siedelten hier die Franken.

Während der Blütezeit der römischen Herrschaft war die Eifel erstaunlich gut durch Verkehrswege erschlossen. Nach dem Sturz der Römerherrschaft fielen germanische Franken in die Eifel ein. Im Mittelalter dominierten in dem Gebiet, das kirchlich zur Erzdiözese Köln gehörte, kurtrierische Einflüsse. Bis zum Jahr 1794 gehörte die Eifel dem Deutschen Reich an. Von 1794 bis 1814 war die Eifel von Frankreich besetzt. Bis 1814 war der größte Teil des heutigen Kreisgebietes in das Arrondissement Prüm des Saardepartements eingegliedert. Innerhalb der preußischen Verwaltungsorganisation wurde im Jahre 1816 der Kreis Daun geschaffen. Als erster Landrat wurde durch königliche Kabinettsentre vom 25. April 1817 Herr Avenarius bestellt.

Mit dem Beginn des Eisenbahnbaues hoffte die Eifel, den wirtschaftlichen Rückstand wieder aufzuholen. Man erhoffte sich günstige Verkehrsverbindungen, um preiswert Kohle in die Eifel transportieren zu können. Kohle und günstige Verkehrsverbindungen zu den Absatzgebieten, das war es, was der Eifel fehlte, um die für die damalige Zeit sehr reichhaltigen Erzlager wirtschaftlich zu nutzen. Die reichhaltigen und zahlreichen Erzlager in Verbindung mit Kalksteinlagern, Holz, Wasserkraft und niedrigen Arbeitslöhnen waren gute Voraussetzungen für eine schwunghafte Hüttenindustrie. Mit dem Bau der ersten Eisenbahn durch die Eifel (Strecke Köln - Trier) wurde im Jahre 1866 begonnen. Diese Strecke war im Jahre 1870 von Köln bis Gerolstein fertig und im Jahre 1871 durchgehend bis Trier. Die vier privaten Hüttenwerke in Ahrhütte, Jünkerath, Müllenborn und Schauerbach erreichten ihren wirtschaftlichen Höhepunkt nach der Französischen Revolution.

Das ohnehin arme und zurückgebliebene Gebiet der Eifel wurde durch den Ersten und den Zweiten Weltkrieg nochmals bis an den Rand des Ruins gebracht. Die Eifel war das Aufmarschgebiet für die Kämpfe an der Westfront. Zeitweise verlief die Front durch weite Gebiete der Eifel und wechselte zudem häufig hin und her.

Die Eifel konnte sich bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg durch ihre Grenzlage und durch Missernten und Seuchen trotz aller Anstrengungen wirtschaftlich nicht so entwickeln wie andere Gebiete. Diese Situation hat sich nach dem Kriege grundlegend geändert. Die früheren Feinde an der Westgrenze wurden zu Freunden. Mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft wurden die wirtschaftlichen Grenzen nach und nach abgebaut. Der Kreis wurde plötzlich zum Kreuzungspunkt für den sich anbahnenden regen Warenaustausch zwischen den einzelnen Staaten. Die Grenzlage war kein Nachteil mehr. Sie ist vielmehr eine große Chance, die es in Zukunft zu nutzen gilt.

Die jetzigen Grenzen des Landkreises mit seinen 109 Gemeinden sind im Rahmen der territorialen Verwaltungsreform 1970 festgelegt worden. Der ehemalige preußische Kreis blieb dabei in seiner Substanz erhalten und wurde durch Eingemeindungen von 28 Gemeinden aus den Landkreisen Mayen-Koblenz, Bitburg-Prüm und Ahrweiler ganz erheblich vergrößert. Im Jahre 1992 feierte er sein 175-jähriges Bestehen mit einer Vielzahl von Veranstaltungen.

Landkreis Daun wird Landkreis Vulkaneifel
Nach ersten Bestrebungen zu einer Namensänderung im Jahre 1996 wurde die Diskussion im Jahre 2005 erneut aufgerollt. Mit überwältigender Mehrheit sprachen sich die Anwesenden der durchgeführten Bürgerversammlungen für eine Umbenennung des Landkreises in Landkreis Vulkaneifel aus.
Dem Wunsch nach einem gebiets- und landschaftsbezogenen Kreisnamen und damit nach einer noch stärkeren Identität der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Landkreis wurde mit einem einstimmigen Kreistagsbeschluss und einem mehrheitlichen Votum der Kreisbevölkerung zum Ausdruck gebracht.
Am 12. Dezember 2005 hat daraufhin der Kreistag des Landkreises Daun einstimmig beschlossen nach § 3 der Landkreisordnung beim Ministerium des Innern den Antrag auf Namensänderung „Landkreis Vulkaneifel" zu stellen.
Die Landesregierung in Mainz hat im Jahre 2006 dem Antrag auf Namensänderung des Landkreises Daun zum 01.01.2007 in Landkreis Vulkaneifel zugestimmt.

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