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„Am Anfang war der Blues…“

Vortrag zum Eifel-Krimi-Jubiläum mit Caroline Rezazada
Die Referentin Caroline Rezazada stieg tief ein in das Thema „Eifelkrimi“ für das diesjährige Krimifestival „Tatort Eifel“. Heraus kam ein unterhaltsamer und informativer Vortrag, der einen Überblick über Anfänge und Entwicklungen des genannten Eifelkrimis vermittelt, Krimilandschaften, Detektive, Autorinnen und Autoren und viele weitere wissenswerte Informationen zum Phänomen vorstellt.Autorin: Caroline RezazadaJacques Berndorf hatte nicht nur den Eifelblues.

Er schrieb ihn auch. Mit dem ersten Eifelkrimi „Eifelblues“ rief er ins Leben, was sich zum Phänomen der Eifel-Krimis entwickeln sollte. Weitere Berndorf-Krimis und viele engagierte Autorinnen und Autoren folgten und mittlerweile sind alle Landschaften der Eifel, von der Ahr bis an die Mosel, vom Hunsrück bis in die Vulkaneifel, von einem Netz von Kriminalgeschichten überzogen.
In nebligen Novembern stolpern Ermittler in und über Geheimnisse, verschworene Dorfgemeinschaften schweigen, Pilzsucher entdecken hinterrücks Gemeuchelte. Die vielen Leserinnen und Lesern wohlbekannte Natur und Kultur der Eifel tritt immer wieder in den Beschreibungen als schaurige oder zauberhafte Kulisse auf, in der Siggi Baumeister, Herbie Feldmann oder Julius Eichendorff (um nur einige zu nennen) ihre Fälle lösen.

Die echte, erlebbare Umgebung und die fiktiven Fälle eigenwilliger Ermittler gehen hier eine faszinierende Verbindung ein.
Der Vortrag findet am Freitag, den 06.09.2019, um 19.00 Uhr, in der Kreisbibliothek statt.
(Eintritt: 5,00 €)

Anmeldungen sind telefonisch unter der
Nummer: 06592/933-423 oder per Mail:
kreisbibliothek@vulkaneifel.de möglich.


Ein Zeichen gegen Rechtsextremismus

Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Kreisverwaltung Vulkaneifel eröffnet

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„Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen“ mit diesem wichtigen Thema beschäftigt sich die Wanderausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung, die vergangene Woche in der Kreisverwaltung Vulkaneifel eröffnet wurde.

Dabei konnte Landrat Heinz-Peter Thiel als Hausherr Vertreter aus der Kommunalpolitik, u.a. die Vizepräsidentin des Landtages Rheinland-Pfalz und Mitglied des Landtages, Astrid Schmitt, die Schulleiter der kreisangehörigen Schulen sowie die zuständigen Ansprechpartner der Friedrich-Ebert Stiftung in der Kreisverwaltung Vulkaneifel begrüßen.
„Demokratie ist eine Aufgabe und wir sind gefordert, uns dieser Aufgabe zu stellen“, betonte Landrat Heinz-Peter Thiel. „Vom akzeptierten Vorurteil bis zur Gewalttat. Wenn man Rechtsextremisten nichts entgegensetzt, gibt man ihnen die Möglichkeit, die Demokratie auszuhöhlen. Darum ist es wichtig, dass Demokratinnen und Demokraten gemeinsam gegen Rechtsextremismus vorgehen. Hier ist das Engagement einer jeden Bürgerin und eines jeden Bürgers gefordert, sich für die Demokratie und ihre Werte einzusetzen!“, so Thiel weiter.

Auch Landtagsabgeordnete Astrid Schmitt ergriff das Wort und verdeutlichte die politische Brisanz des Themas. Sie erklärte: „Rechtsextremismus ist kein Problem am Rande der Gesellschaft, das nur Wenige betrifft. Rechtsextreme Einstellungen und Ansichten rücken immer weiter in die Mitte der Gesellschaft. Im beruflichen Alltag, aber auch privat, sind rechte Sprüche und Vorurteile keine Seltenheit. Es gilt aktiv zu werden und mit Engagement für die Demokratie und ihre Werte einzutreten. Eine Schautafel der Ausstellung formuliert dies sehr treffend: „Was tun? Was tun!“.

„Das ist letztlich die Intention der Ausstellung“, griff Dominik Schreiber, Referent der Friedrich-Ebert-Stiftung auf „wir wollen für ein bewusstes Eintreten des Einzelnen gegen jede Form der Diskriminierung und Gewalt werben. Die Bürger sollen mit der Ausstellung über die Gefahren des Rechtsextremismus für die Demokratie aufgeklärt und sensibilisiert werden. Außerdem sollen die Möglichkeiten im Umgang mit Rechtsextremismus aufgezeigt werden.“

Die Ausstellung ist ein Angebot an alle Bürger, insbesondere an die Jugendlichen des Landkreises Vulkaneifel, sich mit dem Thema Demokratie und Rechtsextremismus auseinanderzusetzen und die aktuelle politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu diskutieren. Die Schautafeln sind vom 19. August bis 04. September 2019 im Foyer der Kreisverwaltung zu den bekannten Öffnungszeiten kostenfrei zu sehen. Broschüren sowie Flyer liegen als Unterstützungsmaterial aus. Gerne können auch Gruppen und Schulklassen unter vorheriger Anmeldung die Ausstellung besichtigen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, entsprechende Workshops, angeboten durch die Friedrich-Ebert-Stiftung, in  Anspruch zu nehmen.

Anmeldung Schulklassen und Gruppen:
Meike Welling (Kreisverwaltung Vulkaneifel)
E-Mail: meike.welling@vulkaneifel.de

Anmeldung für Workshops:
Dominik Schreiber (Referent der Friedrich-Ebert-Stiftung)
E-Mail:dominikschreiber@web.de


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