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Katastrophenfall aufgehoben

Lage im Landkreis Vulkaneifel beruhigt sich

Das Wasser geht zurück, die Einsatzlage entspannt sich allmählich. An vielerlei Orten laufen nun die Aufräumarbeiten.
Aus diesem Grunde hat die sich die Technische Einsatzleitung gemeinsam mit Landrätin Julia Gieseking dazu entschieden, die Ausrufung des Katastrophenfalls wieder zurück zu nehmen.


Ab sofort liegt die Einsatzleitung der Rettungskräfte wieder in der Entscheidungsgewalt der jeweiligen Verbandsgemeinden im Landkreis.
Mit der Aufhebung des Katastrophenfalls endet auch der Einsatz der Bundeswehr, die mit über 90 Soldatinnen und Soldaten die Rettungskräfte tatkräftig unterstützt hatten.

Die Feuerwehren, DRK, SEG und THW sowie alle anderen ehrenamtlich engagierten Helfer und Helferinnen sind jedoch nach wie vor für die Bürger und Bürgerinnen im Landkreis Vulkaneifel im Einsatz. Besonders die Verbandsgemeinde Gerolstein, insbesondere die Ortschaften an der Kyll, hat der Starkregen und das damit verbundene Hochwasser stark getroffen.

Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen der Unterwetterkatastrophe und unser Dank allen unermüdlichen Helfern und Helferinnen.


+++Update zur Schadenslage im Landkreis Vulkaneifel – Situation entspannt sich langsam+++

Schulen und Kindertagesstätten im Landkreis am morgigen Freitag wieder regulär geöffnet
Fehlende Kommunikation durch zusammengebrochene Leitungen erschwerte Einsatzlage

In einer Pressekonferenz unter Leitung von Landrätin Julia Gieseking sowie Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Harald Schmitz hat die Kreisverwaltung Vulkaneifel am Abend nochmals über die Schadenslage im Landkreis Vulkaneifel informiert.
Die über viele Stunden nicht mehr mögliche Kommunikation auf Grund von zusammengebrochenen Telefon- und Internetleitungen erschwerte viele Abläufe. So waren auch die Verwaltungen im Landkreis Vulkaneifel telefonisch von aussen nicht mehr erreichbar.


Die aktuell Schadenslage im Landkreis Vulkaneifel - VG Gerolstein besonders stark betroffen
Landrätin Julia Gieseking war am heutigen Tag erneut im Kreisgebiet unterwegs, um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Insbesondere die Verbandsgemeinde Gerolstein ist in der Stadt Gerolstein selbst sowie in vielen Ortschaften entlang der Kyll sehr stark von dem Schadensereignis betroffen.
Ein Einsatzschwerpunkt seit dem gestrigen Tag war das Altenheim in Hillesheim. Dort waren die Wassermassen so stark, dass diese ins Kellergeschoss eingeflossen sind und die dortige Trafostation zerstört haben, so dass diese vom Netz genommen werden musste. In der vergangenen Nacht wurden Notstromaggregate aufgebaut.

Mit dem Zusammenbrechen des Digitalfunks war auch die Infrastruktur der Einsatzkräfte in der vergangenen Nacht kurzzeitig ausser Betrieb. Es musste daher auf Analogfunk zurückgegriffen werden. Ebenso ist die Leitung zwischen der Leitstelle in Trier und dem Landkreis Vulkaneifel in der vergangenen Nacht zusammengefallen. Hier konnten in der Folge durch die Errichtung einer eigenen Feuerwehreinsatzzentrale alle Einsätze für den Landkreis alarmiert werden. Es herrschte somit ein sehr hoher Aufwand an Kommunikation für die Einsatzkräfte. Auch die Handynetze und die Telefonverbindungen im Landkreis Vulkaneifel waren nahezu komplett ausgefallen.

Der Landkreis Vulkaneifel hatte am gestrigen Tag den Katastrophenfall ausgerufen. Dies bedeutet, dass auch die Bundeswehr zur Unterstützung hinzugezogen werden konnte. Diese ist mit insgesamt 70 Einsatzkräften im Landkreis Vulkaneifel im Einsatz. Ebenso ist das THW sehr stark in die Einsätze mit eingebunden.

Schwerpunktmäßig werden die Aufräum- und Abpumparbeiten am morgigen Freitag im Bereich der Kyll weitergehen. Heute mussten auch in diesem Bereich viele Menschen mit Booten aus ihren Häusern herausgenommen werden.

In vielen Orten im Landkreis Vulkaneifel fiel der Strom über Stunden aus. Aktuell gibt es immer noch Bereiche ohne Stromversorgung. Ebenso ist der Bahnverkehr im Landkreis Vulkaneifel bis auf Weiteres durch eine Unterspülung der Gleise komplett eingestellt.


Schulen und Kindertagesstätten im kompletten Kreisgebiet am morgigen Freitag, 16.07.2021 wieder geöffnet
Gemeinsam mit den Verbandsgemeinden hat die Kreisverwaltung Vulkaneifel entschieden, alle Schulen und Kindertagesstätten am morgigen Freitag, 16.07.2021 und damit am letzten Schultag vor den Ferien wieder regulär zu öffnen. Gerade in dem Corona geprägten Schuljahr, sind die Kleinsten unserer Gesellschaft besonders betroffen gewesen, deshalb war es der gemeinsame Wunsch den Schüler:innen nochmals die Möglichkeit zu geben, vor den Ferien in die Schule gehen zu können und nicht wieder ohne Abschied in die Ferien gehen zu müssen.

Es liegt jedoch im Ermessen der Eltern, ob die Kinder die Kita besuchen oder aber am Unterricht teilnehmen. Zudem kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht sichergestellt werden, dass die Beförderung überall sichergestellt werden kann, da es nach wie vor zu Einschränkungen im Bahn- und Straßenverkehr kommt.
 

Landrätin dankt Einsatzkräften
Landrätin Julia Gieseking konnte heute auch mit vielen Einsatzkräften und Menschen in den Dörfern direkt sprechen. Dabei hat sie viele Einsatzkräfte erlebt, die bereits seit dem gestrigen Nachmittag unentwegt im Dauereinsatz sind. Der Dank der Landrätin galt heute vor allem den Einsatzkräften für ihren Einsatz. Generell ist die Solidarität im Landkreis Vulkaneifel riesengroß. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben Hilfsangebote gemacht. Das zeigt einmal mehr den Zusammenhalt in unserem Landkreis.


Eingeschränkte Kommunikation der Kreisverwaltung Vulkaneifel

Kreisverwaltung Vulkaneifel auch heute nicht telefonisch erreichbar
Kfz-Zulassungen können ebenfalls nicht durchgeführt werden
Leider haben wir auf Grund der Schadenslage immer noch mit technischen Problemen zu kämpfen. Die Kreisverwaltung Vulkaneifel ist somit auch heute nicht telefonisch von außen zu erreichen.
Diese Problematik betrifft ebenfalls das Landesdatennetz. Auch hier sind wir von Ausfällen betroffen, sodass auch heute keine Kfz-Zulassungen möglich sind.

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A.R.T. leistet Hilfe für Opfer des Unwetters

Hilfsaktionen vor Ort und kostenlose Anlieferung

Während in vielen Ortschaften noch der Ausnahmezustand gilt, beginnen andernorts bereits die Aufräumarbeiten. Dabei fallen auch große Mengen an Sperrabfall an. Damit die Opfer des Unwetters diesen problemlos entsorgen können, bietet der A.R.T. den Betroffenen ab sofort bis Ende des Monats die Möglichkeit, Sperrabfall bis 10m³ kostenlos an allen Standorten des A.R.T. anzuliefern. Auch Problemabfälle und Elektroaltgeräte werden dort angenommen. Weitere Hilfsaktionen sind in Vorbereitung.

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Trotz Hochwasserlage: Impfzentrum Hillesheim geöffnet

Termine können aber kurzfristig abgesagt werden
Das Impfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim ist trotz der aktuellen Hochwasserlage und des akuten Starkregenereignisses geöffnet.

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