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Afrikanische Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betroffen sind.

Seit 2014 breitet sich die Afrikanische Schweinepest von Osteuropa aus und bedroht Millionen Haus- und Wildschweine. Der Sprung der ASP über eine größere Entfernung in die Tschechische Republik im Juli 2017 erhöht das Risiko einer Einschleppung nach Deutschland. Gegen die Afrikanische Schweinepest ist bisher kein Impfstoff vorhanden. ASP wird nicht zwischen Tier und Mensch übertragen und ist daher für den Menschen ungefährlich. Das Virus wird direkt über Tierkontakte oder indirekt, z.B. über Fleisch oder Wurst von infizierten Tieren übertragen.

Unter ungünstigen Bedingungen können unachtsam entsorgte Rest von virushaltigen Speisen ausreichen, um die Seuche einzuschleppen. Da das Virus außerordentlich lange ansteckungsfähig bleibt, kann es auch durch Gegenstände wie z.B. Werkzeuge, Schuhwerk oder Kleidung, oder Transportfahrzeuge weiter verbreitet werden. Neben Landwirten, Tierärzten und Jägern ist auch die Gesamtbevölkerung (insbesondere Touristen) aufgerufen, das Risiko des Eintrags zu minimieren.

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