Der Landkreis treibt die energetische Sanierung seiner Liegenschaften weiter voran: Im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation des Landes Rheinland-Pfalz (KIPKI) wurden am Hubertus-Rader-Förderzentrum (HRF) in Gerolstein umfassende Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Verbesserung des
Raumklimas umgesetzt. Im Zuge eines Ortstermins verschaffte sich Landrätin Julia Gieseking einen Eindruck von den
abgeschlossenen Arbeiten.
Ein Kern der Maßnahmen war der Austausch veralteter Fenster durch moderne, energieeffiziente Modelle. Ergänzend wurde die Fassade in Teilbereichen gedämmt, um Wärmeverluste nachhaltig zu reduzieren. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die neue raumlufttechnische Anlage im Mensabereich. Sie sorgt für eine verbesserte Luftqualität und trägt gleichzeitig aufgrund der Wärmerückgewinnung zu einem energieeffizienten Betrieb bei.
Besondere Bedeutung kommt den an den neuen Fenstern installierten Raffstores zu, die ebenfalls im Rahmen der Maßnahmen gefördert wurden. Diese außenliegenden Verschattungssysteme leisten einen wichtigen Beitrag zum sommerlichen Wärmeschutz: Sie verhindern, dass sich Innenräume bei starker Sonneneinstrahlung übermäßig aufheizen.
Dadurch wird nicht nur der Komfort für Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal deutlich verbessert, sondern auch der Energiebedarf für eine mögliche Kühlung reduziert. Gleichzeitig ermöglichen Raffstores eine flexible Steuerung des Tageslichteinfalls und tragen so zu optimalen Lern- und Arbeitsbedingungen bei.
Die umgesetzten Maßnahmen zeigen beispielhaft, wie durch gezielte Investitionen in die Gebäudesanierung sowohl der Klimaschutz als auch die Aufenthaltsqualität in öffentlichen Einrichtungen gestärkt werden können. Koordiniert und umgesetzt wurden die Arbeiten durch die Abteilung für Schulen, Liegenschaften und ÖPNV und das Klimaschutzmanagement des Landkreises.
Mit Projekten wie diesem setzt der Landkreis Vulkaneifel ein klares Zeichen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung seiner Infrastruktur und unterstreicht die Bedeutung kommunalen Handelns im Klimaschutz.


