Nach fast 20 Jahren ehrenamtlichen Engagements für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit im Landkreis Vulkaneifel wurde Oberstleutnant Horst Werner als Leiter des Kreisverbindungskommandos von Landrätin Julia Gieseking Ende Juli verabschiedet. Horst Werner hat diese Aufgabe seit 2006 wahrgenommen und war in dieser Zeit ein wichtiger Ansprechpartner für die Kreisverwaltung und die Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes in der Technischen Einsatzleitung. Sein bisheriger Stellvertreter, Oberstleutnant Jochen Kracht, übernimmt zukünftig die Führung des Kreisverbindungskommandos.
„Oberstleutnant Horst Werner hat die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Bundeswehr über viele Jahre hinweg entscheidend geprägt. Mit seiner Erfahrung und seinem Fachwissen war er gerade in besonderen Einsatzlagen ein wichtiger Partner für unseren Katastrophenschutz. Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit danke ich ihm herzlich“, sagte Landrätin Julia Gieseking. Auch der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Vulkaneifel, Wolfgang Rechs, schloss sich dem Dank an und würdigte die langjährige Unterstützung in der Technischen Einsatzleitung sowie die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Oberstleutnant Horst Werner.
Wichtige Schnittstelle zwischen Landkreis und Bundeswehr
Die Kreisverbindungskommandos sind ein wichtiger Bestandteil der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit. Sie stellen im Katastrophenfall die Verbindung zwischen der zuständigen Katastrophenschutzbehörde und der Bundeswehr sicher. Für den Landkreis Vulkaneifel ist das Kreisverbindungskommando dabei eine wichtige Schnittstelle zwischen der Technischen Einsatzleitung und den zuständigen militärischen Stellen. Es berät zu den Möglichkeiten militärischer Unterstützung, unterstützt bei der Anforderung von Hilfeleistungen und begleitet die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Bundeswehr. Die Bedeutung dieser Zusammenarbeit zeigte sich insbesondere während der Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe im Jahr 2021.
Fast zwei Jahrzehnte ehrenamtlicher Einsatz
Horst Werner übernahm 2006 die Aufgabe des Beauftragten der Bundeswehr für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit im damaligen Landkreis Daun. Ab 2015 wurde daraus der Leiter des Kreisverbindungskommandos.
Die Tätigkeit übte Werner zusätzlich zu seinem beruflichen Alltag ehrenamtlich aus. Über viele Jahre hinweg brachte er seine Erfahrung und sein Fachwissen in die Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung und den Akteuren des Katastrophenschutzes ein.
Übergabe an Oberstleutnant Jochen Kracht
Mit Erreichen der Altersgrenze für Reservistendienstleistende zum 31. Juli 2026 endet die Tätigkeit von Oberstleutnant Horst Werner als Leiter des Kreisverbindungskommandos Vulkaneifel.
Sein bisheriger Stellvertreter, Oberstleutnant Jochen Kracht, übernimmt die Führung des Kreisverbindungskommandos. Er ist damit zukünftig der direkte Ansprechpartner für die Kreisverwaltung Vulkaneifel in Fragen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit.
Der Landkreis Vulkaneifel dankt Oberstleutnant Horst Werner für sein fast 20-jähriges ehrenamtliches Engagement und seine wertvolle Unterstützung im Katastrophenschutz und wünscht ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute.


