Start des Tesla Full Self-Driving (Supervised) Pilotprojekts im Landkreis Vulkaneifel

Im Landkreis Vulkaneifel startet ein zukunftsweisendes Pilotprojekt im Bereich des autonomen Fahrens: In Zusammenarbeit mit Tesla wird ein sogenannter „Full Self-Driving (Supervised)“-Shuttle-Dienst eingeführt. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Eifelkreis Bitburg-Prüm wird das innovative Mobilitätsangebot nun auch auf den Landkreis Vulkaneifel ausgeweitet.

Im Rahmen des Projekts kommen produktionsübliche Tesla-Fahrzeuge zum Einsatz, die mithilfe der „Full Self-Driving (Supervised)“-Technologie, einer speziellen Software, assistiert unterwegs sind. Aus rechtlichen und sicherheitstechnischen Gründen befindet sich weiterhin ein Mitarbeitender der Firma Tesla auf dem Fahrersitz, der im Bedarfsfall eingreifen kann.

Fokus auf Ausbildung und Chancengleichheit

Zum Start liegt der Schwerpunkt auf Fahrten für Auszubildende – insbesondere für junge Menschen ohne Führerschein. Zukünftig sind zwei Tesla Model Y im Shuttle-Einsatz. Die Shuttles verbinden zentrale Ausbildungsorte in der Region, darunter die Berufsbildende Schule Vulkaneifel in Gerolstein sowie das überbetriebliche Ausbildungszentrum BEBIZ in Prüm.

Landrätin Julia Gieseking betont:

„Mit diesem Projekt stärken wir gezielt die Mobilität junger Menschen im ländlichen Raum. Gerade für Auszubildende ist eine verlässliche und flexible Erreichbarkeit ihrer Bildungsstätten entscheidend. Das Shuttle bietet hier einen echten Mehrwert – ausdrücklich als Ergänzung zum bestehenden ÖPNV und nicht als Konkurrenz. Mein ausdrücklicher Dank gilt Tesla dafür, dass sie uns die Möglichkeit geben, dieses Modellprojekt hier vor Ort umzusetzen.“

Schrittweise Weiterentwicklung geplant

Zunächst wird das Angebot in der Verbandsgemeinde Gerolstein getestet und evaluiert. Perspektivisch ist eine Ausweitung auf weitere Nutzergruppen sowie zusätzliche Strecken im Landkreis vorgesehen. Ziel ist es, das Projekt langfristig als festen Bestandteil moderner Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum zu etablieren.

Innovation made in der Region

Das Projekt profitiert von der Nähe zur Tesla Automation GmbH in Prüm, einem bedeutenden Standort für hochautomatisierte Produktionsanlagen innerhalb des Unternehmens. Mit rund 1.900 Beschäftigten an vier Standorten in Deutschland spielt das Unternehmen eine zentrale Rolle in der technologischen Entwicklung.

Stärkung des ländlichen Raums

Mit dem Shuttle-Dienst setzt Tesla in Kooperation mit dem Landkreis Vulkaneifel ein starkes Zeichen für Innovation, Nachhaltigkeit und gleichwertige Lebensverhältnisse. Das Projekt zeigt, wie moderne Technologie konkret dazu beitragen kann, Mobilität neu zu denken.